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10.3 Kostenwahrheit und Finanzierung

10. Themencluster Märkte und Finanzierung

Die Finanzierung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen stellt eine zentrale Herausforderung dar, die innovative und nachhaltige Lösungsansätze erfordert. In den Finanzierungsüberlegungen sind natürlich genauso die Kosten des Nicht-Handelns zu berücksichtigen. Neben der Erschließung alternativer Finanzierungsmodelle und der Überprüfung der Treffsicherheit von Förderungen und Negativanreizen müssen auch rechtliche Rahmenbedingungen analysiert werden.

FORSCHUNGSFRAGEN

  • Wie können alternative Modelle für eine Finanzierung der mit den anstehenden Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen einhergehenden Kosten aussehen? Wie ist der rechtliche Rahmen für die Erprobung alternativer Finanzierungsmodelle einzuschätzen?
  • Welche Modelle bieten sich für die Vorfinanzierung von Infrastruktur an, die nicht sofort voll genutzt wird, aber vorausschauend und somit effizienter in einem Vorgang errichtet würde, z.B. Wärmenetze oder Erdsonden bei Straßenbahngleissanierung? Welche Kosten sind mit der Umnutzung vorhandener Infrastruktur, aber auch dem Abbau bzw. der Abschreibung obsoleter Infrastruktur verbunden (Stichwort Exnovation)? Welche Finanzierungsmodelle wären hier denkbar?
  • Wie lassen sich ökonomische Wirkungen der Klimakrise auf die Stadtwirtschaft modellieren? Lassen sich die Opportunitätskosten bzw. Kosten, die durch Nicht-Handeln bzw. zu spätes/geringes Agieren entstehen, quantifizieren und „gegenrechnen“ (für einzelne Sektoren, wie auch gesamthaft)?
  • Welchen Beitrag können – zusätzlich zu Förderungen („Pull-Maßnahmen“) – Negativanreize („Push-Maßnahmen“) oder an Bedingungen geknüpfte Förderungen sowie ein Ende klimaschädlicher Subventionen zur Erreichung der Wiener Klimaziele leisten?

Themenpatenschaft

MA 23 Wirtschaft, Arbeit und Statistik, Stabsstelle WIEN 2030 Wirtschaft & Innovation, Gerrit Thell, gerrit.thell@wien.gv.at