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Nicht-kommerzielle und gemeinwohlorientierte Tätigkeiten erhalten mehr Platz

Strategien für die Wirtschaft und Arbeit

  • Wien anerkennt die zunehmende gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung nicht-kommerzieller und gemeinwohlorientierter Tätigkeiten und achtet daher auf gute Rahmenbedingungen für diesen Bereich. Besonders Personen und Unternehmer*innen mit geringeren monetären Ressourcen profitieren von den Möglichkeiten zum Tauschen, Verleihen, Reparieren, Selbermachen, Co-Produzieren und Ähnlichem.
  • Neue Angebote wie Reparatur-Cafés, Tauschbörsen oder Werkstätten – im Sinne der Sharing Society – werden daher unterstützt. Diese Tätigkeiten haben großen Bedarf an Flächen und Immobilien (z. B. in Erdgeschoßlokalen), können sich aber Marktpreise oft nicht leisten. Daher wird sowohl im Neubau als auch im Bestand auf leistbare Angebote für Initiativen und Unternehmen mit Gemeinwohlanspruch geachtet.
  • Stadtplanung, Wirtschaftsförderung und andere Einrichtungen setzen ihre Zusammenarbeit fort, um Leerstand zu aktivieren und Zwischennutzung zu erleichtern.

GOOD PRACTICE – Wien zeigt, wie es funktioniert

Die HausWirtschaft

Die gemeinwohlorientierte Genossenschaft hat mitten im Stadterweiterungsgebiet Nordbahnviertel ein besonderes Gebäude realisiert, in dem Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur gleichermaßen Platz finden. Insbesondere Selbstständigen, Kleinunternehmen und Initiativen werden in der HausWirtschaft leistbare Flächen geboten.