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Der öffentliche Raum wird bedarfsgerecht gestaltet

Strategien für den Öffentlichen Raum

  • Der öffentliche Raum in der dicht bebauten Bestandsstadt ist eng begrenzt. Umso mehr muss die vorhandene Fläche optimal genutzt und entsprechend den Bedarfen der Nutzer*innen verteilt werden.
  • Ziel ist es, im öffentlichen Raum mehr Platz für Klimaanpassungsmaßnahmen, Aufenthalt und Erholung, Bewegung sowie aktive Mobilität zu schaffen. Dafür ist die Reduktion der Fläche für den motorisierten Individualverkehr notwendig.
  • Auch alltags- und bedarfsgerecht gestaltete öffentliche Räume fördern die physische und psychische Gesundheit sowie die Lebensqualität.
  • Qualitätsvolle öffentliche Räume sind das Rückgrat neuer Stadtteile. Daher wird der öffentliche Raum dort frühzeitig, integrativ und gemeinwohlorientiert geplant und umgesetzt. Barrierefreiheit, geschlechtssensible Planung, kindergerechte Gestaltung sowie die Bedürfnisse marginalisierter Gruppen sind immer zu berücksichtigen.

GOOD PRACTICE – Wien zeigt, wie es funktioniert

Supergrätzl Favoriten

Mit richtungsweisenden Projekten wie dem ersten Supergrätzl Wiens in Favoriten nach dem Vorbild der „Superblocks“ in Barcelona wird der Fuß- und Radverkehr gefördert, öffentlicher Verkehr an den Außenkanten optimiert und motorisierter Durchzugsverkehr unterbunden. Das Gebiet umspannt 12 Häuserblöcke auf einer Größe von 9,5 ha, durch die Verkehrsberuhigung und die umfassenden Begrünungs- und Coolingmaßnahmen entsteht hohe Aufenthaltsqualität. Die Erfahrungen der Planungs- und Umsetzungsphase des Pilotprojekts Supergrätzl Favoriten werden zukünftig auch bei der Entwicklung und Realisierung weiterer Supergrätzl aufgegriffen