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Bei der Gestaltung des öffentlichen Raums wird Teilhabe und Kooperation ermöglicht

Strategien für den Öffentlichen Raum

  • Der öffentliche Raum soll nutzer*innengerecht und zielgruppenorientiert gestaltet werden. Diese Transformation erfordert Formen von Selbstbefähigung der Nutzer*innen und die gemeinschaftliche Entwicklung von Lösungsansätzen zwischen städtischer Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Den Nutzer*innen soll daher mehr Raum als bisher als Aneignungsflächen und Experimentierräume (z. B. Eigentätigkeiten, Veränderung, Umnutzung) sowie für temporäre Nutzungen zur Verfügung stehen.
  • Neu- und Umgestaltung von öffentlichen Räumen erfolgen partizipativ und werden durch Dialog und Kooperation begleitet. Die Beteiligung wird individuell an die Rahmenbedingungen und Aufgabenstellungen angepasst.
  • Temporäre Nutzungen im öffentlichen Raum und selbstorganisierte, kleinräumige Gestaltungsmaßnahmen sowie die Möglichkeit der Pflege und Erhaltung von Teilen des öffentlichen Raums durch Bürger*innen werden verstärkt ermöglicht.

GOOD PRACTICE – Wien zeigt, wie es funktioniert

Aktionsprogramm Grätzloase

Die Nutzung von öffentlichen Räumen für gemeinschaftliche Aktivitäten ist ein wichtiger Beitrag für eine hohe Lebensqualität in den Stadtteilen sowie für die Aufenthaltsqualität und ermöglicht die aktive Mitgestaltung der Flächen durch die Bewohner*innen. Dieses Ziel wird u. a. mit dem Aktionsprogramm Grätzloase, einer gemeinsamen Initiative der Stadt Wien und des Vereins Lokale Agenda 21 Wien, verfolgt. Engagierte Bewohner*innen werden eingeladen, ihre Ideen für grüne Parklets, gemeinsame Aktionen und Projekte im öffentlichen Raum, die das nachbarschaftliche Miteinander stärken, einzureichen.