7. Glossar

7.1 Wichtige Begriffe für wichtige Themen

Bodyshaming: Die Diskriminierung bzw. Beleidigung von Menschen aufgrund ihres Körpers oder Aussehens.

Diversität/Diversity: Mit dem Diversitäts- oder Diversity-Ansatz, wird versucht, Vielfalt zu fördern und Benachteiligung zu vermindern, um am Ende Chancengleichheit zu erzielen.

FLINTA*:

  • F für Frauen

  • L für Lesben: Frauen, die sich emotional, romantisch und/oder sexuell zu anderen Frauen hingezogen fühlen.

  • I für Intersexuell: Menschen, bei denen körperliche Merkmale, Chromosomen oder Hormone nicht eindeutig den traditionellen Geschlechtskategorien „männlich“ oder „weiblich“ zugeordnet werden können.

  • N für Nichtbinär: Menschen, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen oder sich als geschlechtsneutral bezeichnen.

  • T für Transgender: Menschen, deren Geschlechtsidentität nicht mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt.

  • A für Agender: Menschen, die sich damit bezeichnen, fühlen sich keinem Geschlecht zugehörig oder geschlechtsneutral.

  • *: Platzhalter für alle Personen, die sich mit keinem der Buchstaben identifizieren, aber dennoch von Marginalisierung betroffen sind.

Gender-Washing: Gender-Washing beschreibt Maßnahmen eines Unternehmens zur Geschlechtergleichstellung, die eher von wirtschaftlichen als von ethischen Motiven getrieben werden und auf dem Wunsch beruhen, die Wahrnehmung eines Unternehmens nach außen zu verbessern.

Geschlechtsidentität (Gender Identity): In der Geschlechtsidentität drückt sich aus, welchem Geschlecht sich eine Person zugehörig fühlt. Transgender Personen haben eine gegenläufige oder alternative Geschlechtsidentität. Sie identifizieren sich also nicht oder nicht zur Gänze mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.

LGBTQIA+: Die Abkürzung fasst Identitäten aufgrund ihrer (sexuellen) Orientierung zusammen:

  • L für Lesbisch: Frauen, die sich emotional, romantisch und/oder sexuell zu anderen Frauen hingezogen fühlen.

  • G für Gay (Schwul): Männer, die sich emotional, romantisch und/oder sexuell zu anderen Männern hingezogen fühlen. Der Begriff wird jedoch oft allgemeiner verwendet, um sich auf Menschen (nicht ausschließlich Männer) zu beziehen, die sich in gleichgeschlechtlichen Beziehungen befinden.

  • B für Bisexuell: Menschen, die sich zu Personen unterschiedlicher Geschlechter hingezogen fühlen.

  • T für Transgender: Menschen, deren Geschlechtsidentität nicht mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt.

  • Q für Queer: Personen, die sich nicht ausschließlich als heterosexuell oder cisgender (dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht entsprechend) identifizieren. „Queer“ dient oft als Sammelbegriff für verschiedene nicht-heteronormative Identitäten.

  • I für Intersexuell: Menschen, bei denen körperliche Merkmale, Chromosomen oder Hormone nicht eindeutig den traditionellen Geschlechtskategorien „männlich“ oder „weiblich“ zugeordnet werden können.

  • A für Asexuell: Menschen, die wenig oder gar kein sexuelles Verlangen verspüren.

  • + : Das „+“ am Ende der Abkürzung repräsentiert andere Identitäten und Variationen, die nicht in den Hauptbuchstaben enthalten sind, und steht für die Vielfalt der LGBTQIA+-Gemeinschaft.

Stereotyp: Relativ starre Vorstellungen von Eigenschaften oder Verhaltensweisen, die Personen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe (Männer, Frauen, homosexuelle oder transgender Menschen, Jugendliche, Fußballspieler*innen etc.) zugeschrieben werden. Wie im Laufe des Leitfadens erwähnt, können Stereotype in bestimmten Fällen, wie in der Werbung, auch hilfreich sein, um ein Zugehörigkeitsgefühl für Personengruppen zu schaffen. Dies passiert aber nur im Fall, dass diverse Personengruppen bedacht werden. Daher ist hier besondere Vor- sowie Rücksicht geboten.