PUMA-Tätigkeitsbericht 2021-2023 Startseite wien.gv.at
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5.3 Mobilität

5. Maßnahmen und Ergebnisse

Die Maßnahmen im Bereich „Mobilität“ leisteten Beiträge zur Umsetzung folgender Strategien und Programme:

  • Wiener Klimafahrplan
  • Wiener Klimaschutzprogramm (bis 2022)
  • Smart Klima City Strategie Wien
  • „ÖkoKauf Wien”
  • STEP – Fachkonzept Mobilität
  • Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen („UN sustainable development goals - SDG“)

Flächendeckend umgesetzte Maßnahmen

Einführung von Pool-Dienst-PKW in Dienststellen

Der Einsatz von Dienst-PKW als Poolfahrzeuge kann je nach den zu erledigenden Dienstwegen und neben der Nutzung von Dienstfahrrädern sinnvoll sein. Im Falle von Pool-Dienst-PKW wird mit der Nutzung der Fahrzeuge durch mehrere Mitarbeitende ei-ne flexiblere Gestaltung der Dienstwege unterstützt. Dadurch haben die Mitarbeiten-den die Möglichkeit, neben der Nutzung anderer Mobilitätsformen im Bedarfsfall auch auf einen Dienst-PKW zuzugreifen. Durch diese Maßnahme kann bei bestehenden Dienstfahrzeugen eine bessere Auslastung und somit eine höhere Wirtschaftlichkeit gewährleistet werden. Im Falle der Neuanschaffung von Dienstfahrzeugen ist durch die Wahl eines innovativen, emissionsfreien Antriebs – neben der besseren Ausnutzung des Fahrzeuges – auch die Vermeidung klimaschädlicher Abgasemissionen möglich. Bei Elektrofahrzeugen ist neben der Anschaffung der Fahrzeuge auch auf geeignete E-Lademöglichkeiten zu achten.Vorteile der Maßnahme: Bessere Auslastung des bestehenden Fuhrparks durch die Nutzung von Fahrzeugen durch mehrere Mitarbeitende; Kostenreduktion; Im Falle der Neuanschaffung können ökologische Antriebsformen zur Vermeidung von Abgasemissionen im städtischen Bereich beitragen; Flexiblere Gestaltung der Dienstwege durch die Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel; Vorbildfunktion der Dienststelle durch bessere Ressourcennutzung.

Teilnahme an der „PUMA-Mobilitätsbefragung 2022“

Im Frühjahr 2022 wurde eine PUMA-Mobilitätsbefragung im gesamten Magistrat per Intranet durchgeführt. Vorteile der Maßnahme: Überblick über die Mobilitätsgewohnheiten im Magistrat; Erkennen von magistratsweiten Trends durch Ergebnisvergleich mit früheren PUMA-Mobilitätsbefragungen; Grundlage für die Umsetzung konkreter, durch die Mitarbeiter*innen vorgeschlagener Maßnahmen.

Umweltfreundliche Mobilität im Raumbuch und bei der Standortwahl sicherstellen

Diese Maßnahme stammt aus dem "Städtischen Energieeffizienzprogramm - SEP 2030" und soll unterstützen, dass die Mitarbeiter*innen ihre Dienst- und Arbeitswege umweltfreundlich zurückzulegen können. Dazu zählen insbesondere der sukzessive Ausbau von witterungsgeschützten und diebstahlsicheren Radabstellanlagen sowie die Sicherstellung von Duschmöglichkeiten. Bei Standortentscheidungen – insbesondere in Stadtrandlagen – soll das Angebot an Öffentlichen Verkehrsmitteln, Radwegen, etc. bzw. die durch die Standortwahl induzierte Mobilität mitbedacht werden.

Vorteile der Maßnahme: Beitrag zur Stärkung des Umweltverbunds, Vermeidung von motorisiertem Individualverkehr.

Abteilungsspezifische Maßnahmen

In den jährlichen Umweltprogrammen der Dienststellen wurden neben den allgemeinen Maßnahmen auch folgende abteilungsspezifische Maßnahmen definiert und umgesetzt.

  • Forcierung virtuelle Meetings und „Mobiles Arbeiten“ (MA 6 und andere Dienststellen)
  • Errichtung von weiteren 600 Ladestationen für Elektroautos (MA 33)
  • Errichtung von 2 Schnelladehubs für Elektroautos (MA 33)
  • Einsatz eines zweiten E-Müllsammelfahrzeuges und externe Evaluierung durch TU Wien (MA 48)
  • Errichtung einer Radabstellanlage bei der Sporthalle in 20., Hopsagasse 7 (MA 51)
  • Pilotprojekt in den Hauptfeuerwachen Döbling und Floridsdorf mit 2 Löschgruppenfahrzeugen mit elektrischem Antrieb und „Energy Back Up System“ (MA 68)
  • Einsatz Dienst-E-Fahrräder für dienstliche Wege (WKN)
  • Errichtung von Radabstellanlagen bei der Sportanlage 10., Eibesbrunnergasse 13 und bei der Sport- und Fun Halle Favoriten in 10., Windtenstraße 2 (MA 51)
  • Errichtung von Fahrradabstellanlagen (MA 11)
  • Dienstwege vermeiden durch Digitalisierung (MA 42 und andere Dienststellen)
  • Umweltschonung und Kosteneinsparung bei der Reinigung der Dienstkraftfahrzeuge (MA 60)
  • Ankauf von Elektro-PKW (viele Dienststellen)
  • Tausch von Motorbootmotoren auf ökologischere und energiesparendere Motoren (MA 68)

Weitere Maßnahmen

PUMA-Fahrradcheckwochen

Die Förderung der aktiven, umweltfreundlichen Mobilität im Magistrat ist eines der Hauptanliegen von PUMA im Verkehrsbereich. Dabei erfreuen sich die „PUMA-Radchecks“ großer Beliebtheit. Im Berichtszeitraum konnten die PUMA-Radcheckwochen trotz der Corona-Pandemie jährlich durchgeführt werden. Insgesamt wurden rund 750 Fahrräder durchgecheckt. Der Andrang auf die Termine war sehr groß. Der Radcheck fand an jeweils 10 bis 12 Standorten wie z.B. Planungswerkstatt beim Rathaus, STAR 22, Amtshaus Muthgasse oder Dresdnerstraße statt. Die Standorte wurden bewusst über das gesamte Stadtgebiet verteilt, um auch Mitarbeiter*innen in dezentral gelegenen Dienstorten die Teilnahme zu ermöglichen. Der PUMA-Fahrradcheck wurde von einem professionellen Radmechaniker durchgeführt und beinhaltete einen etwa 15minütigen Frühjahrscheck mit Justieren von Bremsen und Schaltung, Einstellen des Steuerlagers, Kontrolle und Nachziehen der Schrauben, Optimierung des Reifenluftdrucks sowie eine allgemeine Sicherheitsprüfung des Fahrrades.Vorteile der Maßnahme: Anreiz zur Fahrradnutzung auf Arbeits- und Dienstwegen, und dadurch auch Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter*innen; Beitrag zu den Mobilitätszielen der Stadt; Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Spritspartraining bzw. Energiespartraining für Lenker*innen von Dienst-PKW

Beim Autofahren kann durch eine bewusste Fahrweise Energie (Sprit, Strom) gespart werden und auf diese Weise direkt bzw. indirekt die Abgas- und Feinstaubemissionen sowie die Lärmbelastung verringert werden. Außerdem bringt eine Energie sparende Fahrweise (richtiger Schaltzeitpunkt, Ausnützen der Rollphase, etc.) nicht nur Vorteile für die Umwelt und den Klimaschutz, sondern hilft auch, Geld zu sparen. Im Berichtszeitraum nahmen 37 Mitarbeiter*innen des Magistrats an Sprit- und Energiespartrainings teil.Vorteile der Maßnahme: Einsparung von bis zu 15% Energiekosten; Gleiche oder sogar kürzere Fahrtdauer; Reduktion von Treibhausgasemissionen durch Sprit sparende Fahrweise.

Veranstaltungen

PUMA-Mobilitätsforum

Im Berichtszeitraum fanden zwei „PUMA-Mobilitätsforen“ statt und brachten dem interessierten Publikum zahlreiche aktuelle Berichte rund um das Thema Mobilität im Magistrat. Be diesen Fachforen sollen auch der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung unter den Mobilitäts- und Fuhrparkverantwortlichen gefördert werden. An den Foren nahmen zwischen 40 und 50 Personen teil.

Themen des PUMA-Mobilitätsforum September 2022 :

  • EU-Vorgaben für den städtischen Fuhrpark
  • Projektvorstellung TANKE - öffentliche E-Ladestellen in Wien
  • Entwicklung der Schadstoffemissionen in Wien
  • Mobilitätsmaßnahmen im Wiener Klimafahrplan
  • Aktuelles aus der Mobilitätsagentur
  • „WienMobil Rad“ und „WienMobil Auto“
  • Grätzlrad: das freie Lastenrad für Wien
  • Vorstellung der aktuellen Dienstradversion

Themen des PUMA-Mobilitätsforum September 2023 :

  • Ökologische Trends im städtischen Fuhrpark
  • Radwegeausbau der Stadt Wien
  • Mobilitätsmanagement im Magistrat
  • Aktuelles aus der Mobilitätsagentur
  • Mobilitätsmaßnahmen im Wiener Klimafahrplan: Wohin geht die Fahrt?
  • E-Bikes bei Wien Kanal
  • Null-Emission – Innovative Antriebe bei den Wiener Linien
  • Aktuelle Förderungen für (Lasten-) Fahrrad &Co.