Vorwort

Rechts: Kristina Hametner, Leiterin Wiener Programm für Frauengesundheit, © Andreas Hofmarcher
Das vergangene Jahr hat wieder gezeigt, wie vielfältig Frauengesundheit ist, wie viele Themen sie betrifft und in wie vielen Bereichen wir ansetzen müssen, um Frauen und ihre Gesundheit in ihrer Gesamtheit zu erfassen und zu stärken.
Das Jahr 2025 hat mit einer Publikation zu geflüchteten Frauen in Wien gestartet. Sie kamen darin ebenso zu Wort wie jene, die Unterstützung anbieten, sich engagieren und ihre Expertise einbringen, was es braucht, um ihnen ein gutes Leben in Wien zu ermöglichen.
Besonders hohe Aufmerksamkeit erzielte unsere wienweite Kampagne „Botox, Filler & Co“ zu minimal-invasiven Schönheitsoperationen, die in den letzten Jahren zunehmend zum Lifestyle-Produkt wurden – verstärkt durch die Flut an geschönten Insta-Bildern, die Mädchen und Frauen mehr denn je unter Druck setzen. Unsere Videos informierten über die Gefahren und betonten, dass man Selbstliebe nicht spritzen kann. Aufgrund der Kampagne konnten illegale Anbieter*innen auf frischer Tat ertappt werden und diese mussten ihre Pforten schließen.
Großes Engagement steckt in unserer Wiener Plattform Endometriose, die wir gemeinsam mit entscheidenden Akteur*innen zu dieser Krankheit im vergangenen Jahr gestartet haben. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Situation für Betroffene in den kommenden Jahren verbessern werden.
Unsere Kooperationen mit Fachgesellschaften haben wir auch 2025 erfolgreich fortgesetzt und konnten bei Tagungen hochkarätige Vorträge anbieten.
Unser Jahresbericht geht auf diese und viele weitere Aktivitäten detaillierter ein und zeigt darüber hinaus, wie wir arbeiten: partizipativ, intersektional und stets mit dem Ziel, die Gesundheit von Mädchen und Frauen zu stärken und Strukturen nachhaltig zu verändern.
Wir danken allen Partner*innen, Unterstützer*innen und engagierten Menschen, die sich mit uns gemeinsam für Frauengesundheit einsetzen.