3.2 Wesentliche Trends der Statistiken
Dieses Kapitel vergleicht die aktuelle Energiebilanz mit denen der Vorjahre und zeigt die Abweichungen:
Indikatoren in GWh | 2005 | 2010 | 2015 | 2020 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|
Bruttoinlandsverbrauch | 46.549 | 45.218 | 41.603 | 39.961 | 35.408 |
Importe | 43.327 | 40.369 | 36.450 | 35.177 | 29.690 |
Exporte | -419 | -624 | -587 | -696 | -577 |
Lager | - | - | - | -69 | -16 |
Aufbringung = Erzeugung | 3.641 | 5.472 | 5.740 | 5.548 | 6.311 |
Endenergieverbrauch | 39.419 | 39.006 | 36.591 | 34.871 | 31.678 |
Der Bruttoinlandsverbrauch und der Endenergieverbrauch verringerten sich seit 2022 zum Teil durch ambitionierte Energieeffizienzmaßnahmen, aber auch aufgrund der hohen Energiepreise durch den Angriffskriegs Russland auf die Ukraine und wärmerer Winter.
Die Maßnahmen der Wiener Sonnenstrom-Offensive und der Ausbau der erneuerbaren Energieträger unterstützten die Wiener Aufbringung.
Die bilanziellen Exporte umfassen alle Energieanteile der Wiener Aufbringung, die Wien nicht zum Zeitpunkt der Produktion verwenden kann.
Durch den geringeren Energiebedarf reduzieren sich die Importe.
Der Rückgang des Lagerbestandes bedeutet, dass Wien weniger Energie lagert.
Im Jahr 2024 betrug der Bruttoinlandsverbrauch Wiens 35.408 GWh.
Rund 17,8 Prozent der benötigten Energie wird im Wiener Stadtgebiet größtenteils aus erneuerbaren Energieträgern und brennbaren Abfällen erzeugt. 83,9 Prozent der Energie kommt aus dem Umland. Dabei machen die fossilen Energieträger Gas und Öl den Großteil der Importe aus. Die Stadt exportiert etwa 1,6 Prozent der Energie.
Die oben angeführten Zahlen teilen sich für das Jahr 2024 in folgender Weise auf:
