„Informieren statt strafen“ – Stadt Wien verstärkt mobile Jugendarbeit

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Christoph Wiederkehr: "Nur durch Aufklärung können wir langfristig sicher den öffentlichen Raum nutzen und dennoch gemeinsam die Pandemie im Zaum halten!"


Die Stadt Wien setzt gemeinsam mit den Wiener Jugendvereinen auf verstärkte mobile Jugendarbeit. Unter dem Motto „Informieren statt Strafen“ werden künftig JugendarbeiterInnen zusätzlich entlang des Donaukanals und im 1. Bezirk unterwegs sein, um Jugendliche über aktuelle Corona-Maßnahmen aufzuklären.  

Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr: „Kinder und Jugendliche leiden besonders unter den Auswirkungen der Pandemie. Wir haben mittlerweile den dritten harten Lock-Down hinter uns und ich bin froh, dass die Bevölkerung und auch die Jugendlichen die Maßnahmen so gut mitgetragen haben. Verständlicherweise freuen sich die jungen Leute nun wieder, sich im kleinen Rahmen bei Sonnenschein im Freien zu treffen. Jedoch ist es auch wichtig, dass die Sicherheitsmaßnahmen wie z.b. Abstand halten gut eingehalten werden. Doch Strafen können aus meiner Sicht erst das letzte Mittel sein und hier ist auch das Fingerspitzengefühl der Polizei gefragt. Wir verstärken daher die mobile Jugendarbeit entlang des Donaukanals sowie in der Innenstadt. Denn nur durch Aufklärung können wir langfristig sicher den öffentlichen Raum nutzen und dennoch gemeinsam die Pandemie im Zaum halten!“ 

Ab sofort werden im 1. Bezirk sowie entlang des Donaukanals an stark frequentierten Plätzen verstärkt StreetworkerInnen der Vereine Wiener Jugendzentren, Multikulturelles Netzwerk, Rettet das Kind, BackBone, Bassena Stuwerviertel, und JUVIVO unterwegs sein. Die JugendarbeiterInnen werden donnerstags bis samstags junge Menschen über die aktuell geltenden Schutzmaßnahmen informieren und deeskalierend bei Konflikten einwirken, sowie über das Testangebot der Stadt Wien im Rahmen von „Alles gurgelt“ informieren.  

Folgende Plätze stehen aktuell im Fokus der mobilen Jugendarbeit:

Albertina, Kärntnerstraße, Karlsplatz, Maria-Theresien-Platz, Rudolfsplatz, Resselpark, Stephansplatz, Stadtpark.  

Kirsten Popper-Nelvai, Vertreterin der Stadt Wien – Abteilung Bildung und Jugend erklärt: „Die StreetworkerInnen sind darin geschult, den öffentlichen Raum zu beobachten, zu moderieren, mit unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu treten und, so notwendig, deeskalierend einzuwirken. Im Konkreten Fall bedeutet dies die Gesundheitskompetenz von Nutzerinnen und Nutzern des öffentlichen Raums durch gezielte Informationen zu stärken.“  

Ab Freitag, 07.05.2021 startet außerdem das mobile Team der WIENXTRA-Jugendinfo mit der Beratung und Aufklärung von Jugendlichen bezüglich geltender gesetzlicher Corona-Sicherheitsbestimmungen und ihren Rechten. Unterwegs sind sie mit dem WIENXTRA-Fahrrad, verteilt werden außerdem Gratis-Gurgeltests der Aktion „Alles Gurgelt“ der Stadt Wien. Das Jugendinfo-Team informiert, wie der Gurgeltest funktioniert, wer will, kann den Gurgeltest vor Ort ausprobieren und die Proben werden vom Team zu einer der Abgabestationen gebracht. Station macht das mobile Beratungs- und Infoservice jeweils donnerstags bis sonntags zwischen 15.00 und 18.00 Uhr u.a. am Donaukanal, Heldenplatz, Burggarten und Votivpark.

WIENXTRA Geschäftsführer Vucko Schüchner betont die Wichtigkeit der sozialen Kontakte im öffentlichen Raum, vorausgesetzt die Sicherheitsmaßnahmen werden eingehalten: „Freundinnen und Freunde zu treffen, gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen, ist für Jugendliche ein Grundbedürfnis. Wir wollen mit dieser mobilen Aktion dazu beitragen, dass junge Menschen das Grundbedürfnis der sozialen Kontakte mit Freude und möglichst sicher und ohne Probleme ausleben können.“ 

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