MA 31: Die Wiener Wasserversorgung ist gesichert!

Wiener Wasser zum Weltwassertag: Alles über das quellfrische Wasser aus den Bergen für die Kids zu Hause

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Die Wiener Wasserversorgung ist gesichert!

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Quellfrisches Wasser aus den Bergen: Anlegen von Wasservorräten nicht nötig.

Die Versorgung der Wiener Bevölkerung mit einwandfreiem Hochquellwasser ist auch in Zeiten der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 sichergestellt. Denn die Trinkwasserversorgung ist in Wien bestens auf Krisen- und Notsituationen vorbereitet. Das Anlegen von Wasservorrat ist nicht notwendig! Das Wiener Wasser kommt aus den niederösterreichisch-steirischen Alpen, ist bestens geschützt, wird durch die Gesteinsschichten im Quellschutzgebiet gefiltert, nach gesetzlichen Vorgaben desinfiziert und laufend strengstens von der Behörde kontrolliert.

Wiener Wasser aus den Bergen: Ohne Pumpe bis in die Stadt

In unterirdischen Leitungen, die zum Teil durch Berge geführt werden, gelangt das Wasser im natürlichen Gefälle ohne eine einzige Pumpe bis in die Stadt. Die Gravitationsenergie wird entlang der Leitung sogar zusätzlich zur Stromproduktion verwendet.

Die I. Hochquellenleitung fördert 220 Millionen Liter täglich aus dem Rax, Schneeberg-, Schneealpengebiet in die österreichische Bundeshauptstadt. Die Distanz zwischen der entferntesten Quelle – der Pfannbauernquelle – und Wien beträgt 150 Kilometer. Innerhalb von 24 Stunden fließt das Quellwasser von dort bis zum Wasserbehälter Rosenhügel in Wien. 

Die II. Hochquellenleitung bringt täglich bis zu 217 Millionen Liter Wasser aus dem steirischen Salzatal im Hochschwabgebiet nach Wien. Die Strecke ist 180 Kilometer lang. Das Wasser überwindet dabei in 36 Stunden einen Höhenunterschied von 360 Meter. Um das gleichmäßige Gefälle zu gewährleisten, folgt die Trasse im Allgemeinen den Gegebenheiten des Geländes. 

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/presse/bilder

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