Sima: FPÖ will neue Straßenbahnlinie in Simmering und Favoriten verhindern!

Verbesserungen für 300.000 Wiener – FPÖ kleingeistig und öffi-feindlich

Als „rein parteitaktisches Spielchen am Rücken der Öffi-Fahrer“ bezeichnet Öffi-Stadträtin Ulli Sima die heutigen Attacken der FPÖ auf den Öffi-Ausbau in Simmering. „Wir stellen das Straßenbahnnetz in Simmering auf völlig neue Beine und schaffen massive Verbesserungen für rund 300.000 Einwohner in Simmering und Favoriten mit der neuen Linie 11. Die FPÖ will dies verhindern, obwohl sie seit Monaten keinen einzigen Einwand gegen das Projekte hatte“, so Sima. Denn weder im Planungs- und Realisierungsaudit, noch bei der Projekt- und Einbautenbesprechung und auch nicht in der Verkehrsverhandlung gab es von der Bezirks-FPÖ Einwände. Nun hat man wohl verzweifelt ein Thema gesucht, um wieder einmal Aufmerksamkeit zu erregen. Dass man dabei die umweltfreundlichen Öffis und den Fahrkomfort der Simmeringer und der Favoritner bremsen will, ist mehr als peinlich“, so Sima. Mit fadenscheinigsten Argumenten versucht die FPÖ, das Projekt madig zu machen, auch vor Panikmache schrecke die FPÖ nicht zurück.

Mit der Linie 11 ist man der langjährigen Forderung der Bewohnerinnen und Bewohner des 11. Bezirks nach einer zweiten Linie bis Kaiserebersdorf nachgekommen. Zugleich schaffen die Wiener Linien eine bessere Verbindung zwischen Simmering und Favoriten und attraktiviert die Öffis in den beiden Bezirken massiv.

Die Vorteile für die Öffi-NutzerInnen liegen klar auf der Hand:

  • Mit der neuen Linie 11 bekommt Kaiserebersdorf die lang gewünschte Anbindung mit zwei Straßenbahnlinien. Denn neben dem 11er kehrt auch die Linie 71 nach Kaiserebersdorf zurück. Zudem wird die Linie 11 nicht bei der U3-Station Enkplatz enden, sie fährt bis zum Otto-Probst-Platz nach Favoriten und übernimmt ab dem Reumannplatz (U1) die Strecke der Linie 67.
  • In der Absberggasse entsteht ein neuer Umsteigeknotenpunkt: gleich drei Straßenbahnlinien treffen hier aufeinander. Die Fahrgäste können bequem zwischen der verlängerten Linie D, Linie 6 und Linie 11 wechseln. 
  • Die Kapazität im stark genutzten Abschnitt zwischen Quellenplatz und Geiereckstraße wird für die Fahrgäste um bis zu 80 Prozent erhöht, da dort künftig mit der Linie 6 und 11 zwei Linien unterwegs sein werden.
  • Die Linie 11 fährt die meiste Zeit auf einem selbstständigen Gleiskörper und ist vom Individualverkehr unabhängig, sie steht also nicht im Stau und wird nicht von  Falschparkern behindert.
  • Die Linie 6 erreicht mit der Schleife Geiereckstraße noch das große Ausbildungszentrum neben der Tangente. Die neue Schleife in der Geiereckstraße liegt außerdem nicht im Wohngebiet, es entsteht somit keine Lärmbelästigung für AnrainerInnen, und es gibt dort den nötigen Platz für die Errichtung der Schleife. 

„Wir wollen eine sinnvolle Lösung für alle Öffi-NutzerInnen und haben ein gutes Gesamtkonzept vorgelegt. Wir denken dabei nicht in Bezirksgrenzen, sondern wollen Vorteile für alle Wienerinnen und Wiener schaffen“, so Sima. Deshalb investieren die Stadt Wien und die Wiener Linien heuer 70 Millionen Euro in den Ausbau und die Beschleunigung des Straßenbahn- und Busnetzes. 

Die geplanten Änderungen im Überblick:

Linie 11: Die Linie 11 ist künftig von Kaiserebersdorf bis zum Otto-Probst-Platz unterwegs. Sie bindet damit Kaiserebersdorf nicht nur an die U3 an, sondern auch an die U1 am Reumannplatz. Der 11er übernimmt große Streckenteile der Linie 6 und ab dem Reumannplatz ersetzt die Linie 11 künftig die Linie 67 bis zum Otto-Probst Platz. 

Linie 71: Die Linie 71 wird die zweite Straßenbahnverbindung nach Kaiserebersdorf und kehrt damit zu ihren Wurzeln zurück. Sie wird von ihrer derzeitigen Endstelle Zentralfriedhof, 3. Tor wieder nach Kaiserebersdorf verlängert. Die Arbeiten an der Umkehrschleife in Kaiserebersdorf für eine zweite Straßenbahnlinie wurden bereits gemacht. Mit dem 71er ist künftig wieder eine Direktverbindung in die Innenstadt aus Kaiserebersdorf möglich.

Linie 6: Die Linie 6 endet mit der Verlängerung der Linie 11 in der Geiereckstraße in Simmering. Die neue Umkehrschleife unter der A23 wird ab April gebaut und ist ab Schulbeginn 2019 betriebsbereit. Die Linie 6 wird künftig im stark frequentierten Abschnitt Quellenplatz – Reumannplatz – Geiereckstraße von der Linie 11 entlastet und wird damit insgesamt zuverlässiger.

„Das Schlechtreden der Wiener Öffis durch die FPÖ ist echt letztklassig. Aktuelle Fahrgastbefragungen zeigen, wie zufrieden die WienerInnen mit den Öffis sind. FPÖ-Funktionäre fahren wohl nicht mit den Öffis, denn dann wüssten sie, dass das Angebot in Wien im Europa-weitem Vergleich einzigartig gut und günstig ist“, so Sima abschließend.

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