Die Wiener Pflegeanwältin Sigrid Pilz beraumt einen außerordentlichen Sprechtag der Wiener Heimkommission im Pflegeheim Pater Jordan an

Bewohner und Angehörige des Heimes Pater Jordan können sich vor-Ort an die Pflegeanwältin wenden

Es ist inakzeptabel, so die Wiener Pflegeanwältin Sigrid Pilz, dass ein der Misshandlung von Pflegebedürftigen verdächtigter Pfleger und eine Pflegerin aus dem Pflegeheim Clementinum in Kirchstetten (NÖ) trotz Verdachtslage in einem katholischen Wiener Pflegeheim beschäftigt wurden. "Wer Mitarbeiter einstellt, führt üblicherweise ein ausführliches Aufnahmegespräch und macht sich ein Bild über den bisherigen Werdegang und die Motivation des Bewerbers. Entweder wurden seitens der Verantwortlichen des Pater Jordan Heims diese Minimalstandards nicht eingehalten oder noch schlimmer, trotz bekannter Verdachtslage die Pflegepersonen beschäftigt“, kritisiert die Wiener Pflegeanwältin Sigrid Pilz. "Es muss der Frage nachgegangen werden, ob es für die Pflegebedürftigen im Haus Jordan dadurch Nachteile gegeben hat."

Bewohner und Angehörige aller Wiener Pflegeeinrichtungen sind eingeladen, sich mit ihren Erfahrungen und Sorgen an die Wiener Heimkommission zu wenden, die zweimal im Jahr ihre Sprechstunde in jedem Haus abhält. Pflegeanwältin Sigrid Pilz ist Vorsitzende der Heimkommission und wird morgen, Freitag, einen außerordentlichen Sprechtag im Haus Pater Jordan abhalten. Sie will den Bewohnern und ihren Familien Gelegenheit geben, ihre Anliegen in geschützter Atmosphäre zu besprechen. (Schluss)

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