Wienwoche 2017 mit Programmschwerpunkt „Dolce far niente“

Die Wienwoche, die heuer zum sechsten Mal stattfindet, beschäftigt sich mit dem Themenkomplex Arbeit. Heute, Mittwoch, haben die künstlerischen Leiterinnen Natasa Mackuljak und Ivana Marjanovic in einem Pressegespräch das Programm präsentiert: Es geht nicht nur um die Zukunft der Arbeit, sondern auch um Umverteilung und Neuverteilung sowie um Gebote und Verbote. Das Motto „Dolce far niente“ verlangt nach einer Revolution von Arbeit und Zeit.

Das diesjährige Festival bietet 14 Projekte an zehn Tagen. Die Eröffnung am Freitag, 22. September, beinhaltet unter anderem das marxistische Volksbildungs-Revuetheater und Kabarett „Endlich wird die Arbeit knapp“ 150 Jahre nach „Das Kapital“. In weiteren Darbietungen geht es um ArbeiterInnen, die nur begrenzten Zugang zu Freizeit haben oder ihre Arbeit unter ausbeuterischen Bedingungen nachgehen oder jenen, denen das Recht auf Arbeit durch das gegenwärtige Grenzregime verwehrt bleibt. Es geht bei „Dolce far riente“ aber auch um Vergnügen. So gibt es etwa im Floridsdorfer Bad wassersport- und modebezogene Showeinlagen sowie Aqua-Aktionismus. Die Wienwoche 2017 dauert bis 1. Oktober; alle Veranstaltungen finden bei freiem Eintritt statt.

Die Wienwoche entstand auf Initiative der Wiener Grünen und wird vom "Verein zur Förderung der Stadtbenutzung" organisiert. Detaillierte Informationen zum diesjährigen Programm im Internet auf www.wienwoche.org.

(Schluss) hie/red

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