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Landtag, 9. Sitzung vom 21.01.2026, Wörtliches Protokoll  -  Seite 52 von 53

 

nehme noch einmal den Hinweis mit, das auch weiterhin so zu tun.

 

Es gab dann noch ein paar Wünsche hinsichtlich des nächsten Berichtes. Auch darauf möchte ich kurz eingehen. Wir sprechen in unserem Bericht sehr wohl auch die Sauberkeit in der Stadt an und erläutern, was wir dazu beitragen, indem wir eben auch der Ursache auf den Grund gehen und versuchen, diese zu verbessern.

 

Auch Umweltkriminalität war 2024 ein Thema, unter anderem bei der Tagung der Landesumweltanwaltschaften, da es in ganz Österreich noch immer und immer wieder Wildtierkriminalität gibt, bei der es zu illegalen Abschüssen kommt. Wir haben gemeinsam überlegt, wie wir dazu beitragen können, diese zu reduzieren.

 

Auch die invasiven Arten wurden angesprochen. Es gibt in Wien eine Strategie und einen Managementplan bezüglich der invasiven Arten, wodurch auch die entsprechenden EU-Vorgaben umgesetzt werden. Weil auch das eine Frage war: Ja, es können natürlich auch Bäume von invasiven, gebietsfremden Arten betroffen sein, insbesondere beispielsweise vom Götterbaum. Der wird in Wien auch punktuell bekämpft, insbesondere dann, wenn Schutzobjekte gefährdet sind.

 

Dann gab es noch eine Frage beziehungsweise Anmerkung zum Papageienzentrum. Ja, wir haben mitgewirkt, dass dort ein Lehrpfad zu Schmetterlingen, Wildbienen und verschiedenen Insekten ausgestaltet worden ist. Es war sehr wichtig, dass wir das gemacht haben, denn das Papageienzentrum hat sehr viele Besucherinnen und Besucher, die sehr naturinteressiert sind. Die schauen sich eben Papageien an, aber interessieren sich natürlich auch für unsere heimische Artenvielfalt. Daher war es gut, das für einige Jahre dort auszugestalten, weil es sehr viele Menschen sehen und etwas mitnehmen konnten. Es gab auch Infotafeln. Es ist nicht gesagt, dass sich die Insekten, die sich dort angesiedelt haben, jetzt nicht auch ein bisschen umsiedeln und dann auch noch in Zukunft dort vorkommen können.

 

Ja, wir haben uns gegen eine Skiwiese ausgesprochen. Diese neugestaltete Skiwiese wäre mit Plastikmatten gestaltet worden. Das hätte einen massiven Eintrag an Mikroplastik bedeutet. Daher haben wir uns dagegen ausgesprochen.

 

Jetzt auch noch ein paar Worte zum Wolf: Ja, wir haben uns für den Schutz des Wolfes ausgesprochen. Er ist in der EU geschützt. Er ist nach wie vor nicht in einem günstigen Erhaltungszustand. Daher ist er auch nicht zu bejagen. Er wird sich nicht nach Wien verirren. Ich kann die Ängste nehmen. Glücklicherweise weiß auch der Wolf, dass er hier keinen geeigneten Lebensraum vorfindet. (Beifall bei SPÖ und NEOS. - Heiterkeit bei Abg. Martina Ludwig-Faymann, Abg. Michael Stumpf, BA und Abg. Mag. Dolores Bakos, BA.)

 

Jetzt zum Abschluss auch noch ein paar Worte dazu, dass wir jetzt schon den Jänner 2026 haben: Ja, ich weiß das. Mir ist das bewusst. Es ist der Bericht für das Jahr 2024. In der Umweltanwaltschaft ist es so, dass wir den Bericht selber schreiben und auch die Fotos dafür selber auswählen und bearbeiten. Wir machen uns sehr viele Gedanken, wie wir diesen Bericht anschaulich, leicht verständlich, interessant und leserlich gestalten können. Das dauert halt immer auch ein bisschen.

 

Wir werden uns bemühen, dass es wieder ein bisschen schneller geht. Ich bitte aber, ein bisschen Nachsicht zu haben. Wir geben uns wirklich Mühe und gestalten ihn mit sehr viel Liebe. Dadurch sind wir jetzt schon ein paar Wochen im Jahr 2026. Dazugekommen ist, dass ich im Jahr 2025, als wir den Bericht geschrieben haben, auch noch einige Monate in Mutterschutz und Karenz war.

 

Jetzt zum Schluss möchte ich mich bei Ihnen allen noch ganz herzlich für die Zusammenarbeit bedanken. Ich freue mich auch auf die weitere Zusammenarbeit. Wenn es Umweltthemen gibt, die Sie auf dem Herzen haben, lade ich Sie ganz herzlich ein, sich jederzeit an uns zu wenden, wann immer Sie das möchten. Da müssen Sie auch nicht auf den Abschluss des Tätigkeitsberichtes warten. Vielen, vielen Dank. - Danke schön. (Allgemeiner Beifall.)

 

Präsident Prof. Mag. Dr. Gerhard Schmid: Ich danke der Frau Umweltanwältin für Ihr Kommen und bitte auch, den Dank des Landtages für Ihre Arbeit an Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzugeben. Ich darf Ihnen auch namens des Landtages alles Gute für Ihre Arbeit und für eine gute Zusammenarbeit weiterhin wünschen. Vielen Dank noch einmal.

 

Meine Damen und Herren, zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet. Die Debatte ist geschlossen. Die Frau Berichterstatterin hat das Schlusswort. - Bitte.

 

18.20.30

Berichterstatterin Abg. Mag. Nina Abrahamczik|: Herr Präsident!

 

Ich möchte mich auch ganz herzlich bei unserer Wiener Umweltanwältin bedanken, die mir als Berichterstatterin das Leben insofern erleichtert, als du, liebe Iris, jetzt schon so sehr auf die sehr konkreten Fragen und Anliegen der Abgeordneten in der Diskussion eingegangen bist, dass mir hier gar keine Aufgabe mehr bleibt, um irgendetwas zu erklären, was anders im Bericht steht oder anders zu interpretieren ist. Vielen Dank dafür.

 

Ich möchte wiederholen, was schon Kollegin Pipal-Leixner gesagt hat: Es ist ein sehr lesenswerter Bericht. Er gibt einen sehr guten Überblick über die umfangreiche Arbeit der Wiener Umweltanwaltschaft. Auch ich möchte hier einen Dank für eure intensive Arbeit jeden Tag für die Wiener Natur und Umwelt sowie für die Menschen, Tiere und Pflanzen, die hier leben, aussprechen. Ich darf auch darum bitten, das den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszurichten.

 

Ich freue mich schon wieder auf den nächsten Bericht. Es sind immer wertvolle Einblicke in die Umwelt unserer Stadt und in unsere Stadt. Ich finde, der Bericht ist auch sehr, sehr gut aufbereitet. Es macht Freude, ihn zu lesen. Hier also noch einmal die Leseempfehlung an alle, die den Bericht vielleicht noch nicht angesehen haben. - Vielen Dank. Ich bitte um Zustimmung. (Beifall bei SPÖ und NEOS sowie von Abg. Christina Wirnsberger.)

 

Präsident Prof. Mag. Dr. Gerhard Schmid:

 

18.22.16Ich danke der Frau Berichterstatterin und bitte nun jene Mitglieder des Landtages, die den vorliegenden

 

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