Gemeinderat, 14. Sitzung vom 19.05.2026, Wörtliches Protokoll - Seite 18 von 105
on jetzt gibt. Die braucht es nämlich ganz dringend. Ich sage das schon seit langer Zeit und war lange Zeit der einzige, der es gesagt hat.
Meine größte Sorge ist nicht mehr die Ausbildung von Pflegekräften. Da bin ich mir sicher, wir schaffen das. Bis 2030 werden wir nicht mehr darüber diskutieren müssen, und wir sehen es ja auch jetzt schon.
Es wird uns auch gelingen, in den Wiener Spitälern nach oben zu fahren, und das ist uns ja auch gelungen. Die Ausstattung mit Ärztinnen und Ärzten ist in der Zwischenzeit bei 96 Prozent, war vor drei Jahren noch bei 93 Prozent. Also es gelingt uns auch das.
Aber zusätzlich der niedergelassene Bereich und zusätzlich das Abwerben und Absaugen von MitarbeiterInnen, die bei uns ausgebildet sind, in andere Strukturen und andere Bundesländer … Das wird sich in irgendeiner Form ändern müssen. Darum ist es mir auch wichtig, immer ganz klar zu machen: Ausbildung muss in allen Diskussionen, die wir über Gesundheitsreformen und Schwerpunkte führen, einen eigenen Stellenwert haben. - Danke.
Vorsitzender GR Mag. Thomas Reindl: Vielen Dank. - Damit ist die 5. Anfrage beantwortet.
Ich darf noch einmal alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte darauf aufmerksam machen, dass die Zusatzfragen in Bezug zur Grundfrage stehen müssen und durch die Zusatzfragen nicht neue Themen angerissen werden sollen. Wir haben das schon mehrmals in der Präsidiale besprochen, und ich werde auch in der nächsten Präsidiale mit den Klubobleuten wieder darauf hinweisen.
Die Fragestunde ist damit beendet.
Ich darf noch bekannt geben, dass GR Kreutzinger ab 17 Uhr verhindert ist, an der Sitzung teilzunehmen.
Wir kommen nun zur Aktuellen Stunde. Gemäß § 39 Abs. 2 der Geschäftsordnung hat der Klub der sozialdemokratischen Fraktion des Wiener Landtages und Gemeinderates für die Aktuelle Stunde das Thema: "Sportstadt Wien: Vielfalt ist unsere Disziplin - Breitensport, Frauenpower, Inklusion und Gewaltschutz" ordnungsgemäß vorgegeben. Ich bitte die Erstrednerin, Frau GRin Rychly, die Aktuelle Stunde zu eröffnen. Zehn Minuten Redezeit. - Bitte schön.
GRin Yvonne Rychly (SPÖ): Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates, liebes Publikum, liebe Wiener und Wienerinnen vor den Bildschirmen!
Beginnen möchte ich heute mit einem ganz besonderen Dank. Die Wiener Stadthalle war in den vergangenen Tagen Schauplatz einer echten organisatorischen und sportlichen Herausforderung rund um den ESC. Tausende Besucherinnen und Besucher, internationale Delegationen, Liveshows und ein riesiger logistischer Aufwand. Trotzdem ist alles hervorragend, professionell, mit großer Freundlichkeit abgelaufen. Daher ein großes, herzliches Dankeschön von mir an alle verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Einsatzkräfte, Helferinnen und Helfer, die das möglich gemacht haben. Sie haben Wien wieder einmal als weltoffene, professionelle und gastfreundliche Stadt präsentiert. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)
Und genau diese Stadthalle zeigt auch, worum es beim Sport in Wien geht, denn dort wird nicht nur gefeiert, dort wird auch Sport betrieben, zum Beispiel das Erste Bank Open, ein Top-Tennis-Event von 24.10. bis 1.11.2026. Menschen gehen von Oktober bis März eislaufen in der EisStadthalle, schwimmen und trainieren im Stadthallenbad. Übrigens, Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Es stärkt das Herz-Kreislauf-System, schont die Gelenke und kann bis ins hohe Alter betrieben werden.
Für uns als Sozialdemokratie ist und bleibt der Sport der stärkste soziale Kitt in unserer Gesellschaft. Er überwindet soziale und sprachliche Barrieren, er bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, und er schafft echte, gelebte Chancengleichheit. Wie unser Sportstadtrat Peter Hacker stets treffend betont, lautet unser unumstößlicher Leitgedanke: Sport für alle! Wir kämpfen für eine Stadt, in der die Freude an der Bewegung und die Teilhabe an der Gemeinschaft niemals vom Geldbörsel der Eltern abhängen dürfen. Das absolute Fundament dieser Vision ist unser Breitensport. Wien ist nicht nur eine Kulturmetropole, Wien ist ein einziger riesiger pulsierender Bewegungsraum.
Seit über 20 Jahren motivieren wir mit der großartigen Initiative "Mein SportPlatz" tausende Menschen quer durch alle Bezirke zu mehr Bewegung im Alltag. Wir bieten den Wienerinnen und Wienern unzählige frei zugängliche Möglichkeiten, sich sportlich zu entfalten. In unseren Parks finden sie kostenlos nutzbare Tischtennistische, top ausgestatte Skateparks, Beachvolleyball-Anlagen, Slackline-Anlagen und Trampoline. Wer lieber wetterunabhängig aktiv sein möchte, findet noch dazu in unseren beliebten Sport-und-Fun-Hallen ein extrem breites Angebot, welches sogar unvergessliche und bewegende Kindergeburtstage für unsere Jüngsten ermöglicht.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, diese gewaltige Infrastruktur ist die Bühne für unsere Kinder und unsere Jugend. Und genau hier setzen wir mit den innovativen Grätzelspielen an. Unsere Philosophie ist so einfach wie wirkungsvoll: Wir warten nicht darauf, dass die Kinder den Weg zu uns in die Vereine finden, nein, wir bringen den Sport direkt zu ihnen ins Grätzel. (Beifall bei SPÖ und NEOS.)
Völlig kostenlos begeistern wir Kinder zwischen sechs und zehn Jahren in den Wiener Parks und Sportkäfigen für Ballsportarten wie Basketball, Volleyball, Fußball und Handball. Das Schönste daran, das, was den Kindern echte Träume schenkt: Die begabtesten Kids dürfen beim großen Finale im Rahmen des professionellen 3x3-Basketball-Events antreten.
Dieses spektakuläre Event führt mich zu den absoluten Höhepunkten, denn 2026 wird ein historisches Supersportjahr für Wien. Im Juni wird Wien beim 3x3-Basketball am legendären Heumarkt zum urbanen Zentrum der Welt. Mitten in der Stadt, umgeben von pulsierenden Vibes, treffen die besten Basketballerinnen und Basketballer der Welt aufeinander. Aber weil wir in Wien
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