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Informationsdatenbank des Wiener Landtages und Gemeinderates
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Betreff
Etwa 100 Patientinnen und Patienten aus Niederösterreich, die in Wiener Spitälern abgelehnt wurden, haben sich nach Angaben des Landes bisher bei der niederösterreichischen Patientenanwaltschaft gemeldet. Für einen dieser Patienten bereitet Niederösterreich derzeit eine Klage gegen Wien vor. Die niederösterreichische Landeshauptfrau sagte dazu: 'Es kann nicht sein, dass hier ausländische Staatsbürger mit einem Meldezettel in Wien, die vielleicht noch nie ins System einbezahlt haben, in Kliniken in Wien behandelt werden und Niederösterreicher nicht, nur weil sie aus Niederösterreich kommen, schließlich leisten niederösterreichische Pendler 200 Millionen EUR Kommunalsteueraufkommen in Wien.' Darüber hinaus erhält Wien aus dem Finanzausgleich rund 400 Millionen EUR für die Versorgung der Gastpatienten. Um den Streit zwischen den Bundesländern bzw. den Landesgesundheitsräten beizulegen, wird die Gründung von Gesundheitsregionen angeregt. Der burgenländische Landeshauptmann hat die diesbezüglichen Vorschläge von Wien bereits abgelehnt, die niederösterreichische Landeshauptfrau hat lapidar Bereitschaft zur Zusammenarbeit bekundet. Wie ist der aktuelle Stand bei den Verhandlungen zur Bildung von Gesundheitsregionen?
Beteiligte
| Person | Wörtliches Protokoll | Video |
|---|---|---|
| David Ellensohn (GRÜNE) als LABG und Fragesteller |
- Wörtliches Protokoll:
Schlagworte:
Finanzausgleich Niederösterreich Patientenrechte/Patient*innenrechte Staatsbürgerschaft Gesundheitsversorgung Kommunalsteuer
Auslösender Vorgang
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