WAIS - Wiener Archivinformationsystem - Tektonik

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Tektonik

  • WStLA - Wiener Stadt- und Landesarchiv
    • Bestand 3 - Sammlungen | 1208-21. Jh.
      • Bestand 3.2 - Kartographische Sammlung | 16. Jh.-21. Jh.
        • Bestand 3.2.1 - Kartographische Sammlung: Allgemeine Reihe | 16.Jh.-21.Jh.
          • Bestand 3.2.1.1 - Pl√§ne und Karten: Sammelbestand | 16.Jh.-21.Jh.
            • Serie 3.2.1.1.P1 - Pl√§ne und Karten | 16.Jh.-21.Jh.
              • Akt 3.2.1.1.P1.8 - Katastralplan Wien und Vorst√§dte | 1829
              • Einzelst√ľck 3.2.1.1.P1.10 - Viertel bei Maria am Gestade, Salzgries und Wolfengasse | um 1780
              • Einzelst√ľck 3.2.1.1.P1.11 - Vogelschauplan: Josef Daniel Huber | 1769-1778
                Vollansicht Einzelst√ľck 3.2.1.1.P1.11
                Feldname Inhalt
                1.1 Signatur 3.2.1.1.P1.11
                1.2 Titel [Vogelschauplan]: "Scenographie oder Geometrisch Perspect. Abbildung der Kayl: Königl: Haubt: u: Residenz Stadt Wien in Oesterreich"
                1.3 Zeitraum 1769-1778
                1.5 Umfang/Medium 24 Blatt
                2.1 Provenienzstelle Josef Daniel Huber; radiert von J. Wagner, J. Ebersbach, C.G. Kurtz, J. Adam
                2.2 Verwaltungsgeschichte/Biografie 1769 legte der Milit√§rkartograph Obristwachtmeister (Major) Joseph Daniel Huber (1730/31 Wien - 1788 Wien) der Kaiserin Maria Theresia einen gro√üen Vogelschauplan von Prag vor, den er w√§hrend seiner dortigen Dienstverwendung in seiner Freizeit und aus eigenem Antrieb angefertigt hatte. Der Plan beeindruckte die Herrscherin derart, dass sie ihn aus ihrer Privatschatulle ankaufte und Huber mit der Herstellung eines gleichartigen Plans f√ľr Wien beauftragte. Huber begann mit der Arbeit im Mai 1769. √úber den als Basis verwendeten Grundriss ist nichts bekannt. Weder d√ľrfte Huber selbst eine regelrechte Stadtvermessung durchgef√ľhrt haben, noch wurde der parallel entstandene Stadtplan von Nagel herangezogen, beide Arbeiten sind weitgehend unabh√§ngig von einander entstanden. Wahrscheinlich Ende Mai 1773 konnte Huber der Kaiserin die fertig gestellte lavierte Federzeichnung vorlegen. Unmittelbar danach bem√ľhte er sich um die Drucklegung, die jedoch l√§ngere Zeit in Anspruch nahm. Dabei war ihm zur Auflage gemacht worden, die Befestigungsanlagen nicht wirklichkeitsgetreu darzustellen. Der Kupferstich unterscheidet sich in einigen weiteren Details von der Originalzeichnung. Als Stecher waren Jakob Wagner, J. Eberspach, C. G. Kurtz und Jacob Adam t√§tig. 1778 lag der gedruckte Plan fertig vor:

                Scenographie oder Geometrisch Perspect. Abbildung der Kayl: Königl: Haubt: u: Residenz Stadt Wien in Oesterreich.

                Huber stellte die Stadt in der so genannten Milit√§rperspektive dar, das hei√üt, auf einem nicht verzerrten Grundriss wurden die H√∂hen der Geb√§ude ma√üstabsgerecht nach oben aufgetragen. Dabei wurden die Fassaden der Geb√§ude minuti√∂s dargestellt, so dass sich ein eindrucksvolles Bild der barocken Stadt bietet. Auch die ab 1770 eingef√ľhrten Konskriptionsnummern wurden - wie im Plan Nagels - in die Darstellung aufgenommen. Das besondere Verdienst und entscheidende Charakteristikum dieses Planes stellt die perspektivische und detailgetreue Darstellung des Stadtk√∂rpers dar.
                (Karl Fischer)
                Format 73x93 cm
                2.3 Bestandsgeschichte Erschließungsdaten 2008 migriert aus KartographischeSammlung.mdb (Datenbank MS-Access), ergänzt 2009 durch Margit Altfahrt auf der Basis von Erschließungsdaten von Karl Fischer

                3.1 Form/Inhalt Perspektivdarstellung von Wien und den Vorstädten bis zum Linienwall.
                Kupferstich auf 24 Blättern
                Ma√üstab 1 : 1440, Ausrichtung nach Wests√ľdwest.
                Mit Angabe der Nummerierung der Häuser.

                4.1 Zugangsbestimmungen Aus konservatorischen Gr√ľnden f√ľr die Ben√ľtzung gesperrt [¬ß9 (3) 1. Wr.ArchG]: auf Mikrofilm bzw. Digitalisat zu ben√ľtzen.
                4.1 Ablauf Sperre 9999
                4.2 Reproduktionsbestimmungen Reproduktion unter Einhaltung von Zugangsbestimmungen m√∂glich. F√ľr die Herstellung von Reproduktionen auf Auftrag gelten die Tarife f√ľr die Benutzung von Archivgut und Leistungen des Archives (Beschluss des Gemeinderats vom 24.10.2014, 02698-2014/0001-GK). Vom Wiener Stadt- und Landesarchiv hergestellte Digitalisate werden f√ľr die Weiterverwendung f√ľr nichtkommerzielle Zwecke geb√ľhren- und genehmigungsfrei zur Verf√ľgung gestellt: CC BY-NC-ND 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de. Bezeichnung: "Quelle WStLA"
                5.1 Aufbewahrungsort Originale Originalfederzeichnung in der Albertina
                5.4 Veröffentlichungen Jan MOKRE, Joseph Daniel von Huber, Leben und Werk eines österreichischen Militärkartographen des 18. Jahrhunderts (ungedruckte Diplomarbeit, Wien 1990)
                Jan MOKRE, Das große 18. Jahrhundert der Wiener Stadtkartographie, in: "Das ist die stat Wienn" Vom Albertinischen Plan zur Computerstadtkarte, Wiener Geschichtsblätter, Beiheft 4/ 1995
                Ferdinand OPLL, Wien im Bild historischer Karten. Die Entwicklung der Stadt bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts (wien, Köln, Weimar, 2. Auflage 2004)
                Historischer Atlas von Wien, 12. Lieferung, Wien 2009;
                DVD: Wien - Stadtpläne und Ansichten ab dem 15. Jahrhundert (=Historischer Atlas von Wien, 13. Lieferung, Wien 2010)
                Die historischen Stadtpläne von Wien vom 15.-19. Jahrhundert (Kashiwashobo Publishing; Tokyo o.J.)
                7.1 Erschlossen durch Margit Altfahrt
                7.1 Status Bearbeitung Freigabe durch BearbeiterIn
                Digitalisate
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              • Einzelst√ľck 3.2.1.1.P1.13 - Stadtplan: Wien und Vorst√§dte | 1805
              • Einzelst√ľck 3.2.1.1.P1.14 - Haus neben der kaiserlichen Schranne | um 1718
              • Einzelst√ľck 3.2.1.1.P1.15 - Viertel um den Platz Am Hof | 18. Jh.
              • Einzelst√ľck 3.2.1.1.P1.16 - Haus des Johann Adam Landerer | 1722
              • Einzelst√ľck 3.2.1.1.P1.17 - Haus und Garten: 4., Goldegggasse 21 | 1728
              • Einzelst√ľck 3.2.1.1.P1.18 - Hufschmiede in der C√§ciliengasse | 1761
              • Einzelst√ľck 3.2.1.1.P1.19 - Haus in der K√§rntner Stra√üe | 1720



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Wiener Stadt- und Landesarchiv (Magistratsabteilung 8)
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