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11.3 Sexuell übertragbare Infektionen, die man nicht melden muss

11. Sexuell übertragbare Infektionen

  • Filzläuse: Das sind kleine Insekten, die sich in der Intim-Behaarung einnisten.
  • Chlamydien: Diese Bakterien verursachen Entzündungen in Schleimhäuten, zum Beispiel in der Harnröhre oder im Gebärmutter-Hals.
  • Trichomonaden: Diese Erreger lösen Entzündungen in Schleimhäuten aus.
  • Candidiasis oder Soor: Das ist eine Krankheit, die von Pilzen ausgelöst wird.
  • Skabies oder Krätze: Das ist eine Haut-Krankheit, die von Milben verursacht wird.
  • HIV (Humanes Immun-Defizienz-Virus): Das Virus schädigt die Abwehrkräfte. Es kann zur Krankheit AIDS führen.
  • HPV (Humane Papilloma-Viren): Diese Viren können Krebs verursachen.
  • Kondylome: Das sind Warzen, die von HPV ausgelöst werden.
  • Hepatitis B und Hepatitis C: Das sind Leber-Entzündungen, die durch Viren ausgelöst werden.
  • Genital-Herpes: Das ist ein Ausschlag im Intim-Bereich, den Viren auslösen.

Manchmal hat man bei sexuell übertragbaren Infektionen lange keine Beschwerden. Viele wissen oft nicht, dass sie eine Krankheit haben. Du kannst andere anstecken, ohne es zu wissen. Du bist dir nicht sicher, ob dein bzw. deine Partner*in sexuell gesund ist? Dann verwende unbedingt ein Kondom.

Wenn eine Krankheit lange nicht behandelt wird, kann sie schwere gesundheitliche Probleme verursachen. Man kann zum Beispiel unfruchtbar werden. Bei einer Schwangerschaft können sich einige Krankheiten von der Mutter auf das Baby übertragen.

Du glaubst, dass du eine sexuell übertragbare Infektion haben könntest? Gehe am besten sofort zu Ärzt*innen aus diesen Fachbereichen:

  • Gynäkologie: Das sind Fachleute für die weiblichen Geschlechtsorgane.
  • Urologie: Das sind Fachleute für die Harnwege und die männlichen Geschlechtsorgane.
  • Dermatologie: Das sind Fachleute für Haut-Krankheiten.
  • Hilfe findest du auch im Zentrum für sexuelle Gesundheit MAGNUS