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1.2 Servicekette „Wege in die Beratung“

1. Einleitung

Grafische Darstellung der im Leitfaden beschriebenen, acht Stationen beim Weg in eine Beratungseinrichtung. Die acht Illustrationen sind kreisrund angeordnet, oben beginnend mit "Barrierefreier Web-Auftritt" bis hin zu "Sicherheit und Evakuierung im Notfall".

Abbildung 1: Servicekette „Wege in die Beratung“

Diese Ratgeberin ist entlang eines „idealtypischen“ Weges eines Menschen in eine Beratungseinrichtung aufgebaut. Der Weg in eine Beratungseinrichtung betrifft verschiedene, sich ergänzende Elemente:

  • Online-Recherche der Kund*innen vorab
  • Informationen zu dem Beratungsangebot
  • Anreise zur Beratungsstelle
  • Innenbereiche des Gebäudes und Wartebereich
  • inklusive Beratung durch Berater*innen
  • Sanitäranlagen
  • Sicherheit und Evakuierung im Notfall.

Alle Elemente sind für eine inklusive Beratung gleich wichtig.

Barrierefreiheit als stetiger Prozess

Barrierefreiheit hat den Abbau bestehender Barrieren zum Ziel. Sie ist eine Querschnittsmaterie und ein stetiger Prozess. Daher werden Normen für Barrierefreiheit stetig angepasst. Barrierefreiheit geht weit über bauliche Maßnahmen hinaus. Aus der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) lassen sich folgende Dimensionen der Barrierefreiheit ableiten:

  • Bauliche Barrierefreiheit
  • Kommunikative Barrierefreiheit
  • Soziale Barrierefreiheit
  • Intellektuelle Barrierefreiheit
  • Institutionelle Barrierefreiheit.

Von Barrierefreiheit profitieren alle Menschen: Barrierefreiheit ist für 20 Prozent der Menschen essenziell, für 40 Prozent notwendig und für 100 Prozent komfortabel.