5.9 Gemeinsame Projekte und Kooperationen mit internen und externen Stellen
PUMA-Kofinanzierungen für ausgewählte Umweltprojekte einzelner Magistratsdienststellen und Schulen
Im Berichtszeitraum wurden wieder mehrere Umweltmaßnahmen mit Unterstützung durch PUMA realisiert:
- Rezertifizierung der Berufsschule für Handel und Reisen mit dem Österreichischen Umweltzeichen
- LED-Umrüstungen in Amtsgebäuden, auf Sportplätzen und in Sporthallen
- Umstieg auf hocheffiziente Heizungsumwälzpumpen auf einer Hauptfeuerwache
- Ausgestaltung von blütenreichen Insektenwiesen bei Amtsgebäuden zur Biodiversitätsförderung
- Anschaffung von Elektrofahrrädern und einer Ladestation
- Scooterabstellplätze bei Bädern
- Spritspartrainings für Lenker*innen von Dienst-PKW in zwei Magistratsabteilungen
- Mehrweggeschirr für die Abholung von Mittagessen „über die Gasse“
Durch diese Kofinanzierungen wurden umwelt- und klimaschutzrelevante Investitionen erleichtert bzw. vorgezogen und somit ein Beitrag zur Erreichung der Smart Klima City Strategie Wien-Ziele bzw. jener des Wiener Klimafahrplans geleistet.
Zusätzliche „energie-coaches“ für den Magistrat
Der „energie-führerschein“, ein Weiterbildungsangebot für Lehrlinge im Magistrat, welches von „energie-coaches“ geleitet wird, ist bereits ein gut etabliertes Produkt, und das Interesse an den Kursen ist seit Jahren erfreulicherweise sehr groß. Im Berichtszeitraum wurden drei neue „energie-coaches“ ausgebildet. Die Ausbildung – ein 28-stündiger Kurzlehrgang, der nach Abschluss zur Abhaltung von „energie-führerschein“-Kursen berechtigt – wurde durchs Programm PUMA finanziert. Der „energie-führerschein“ hilft den Lehrlingen, in der Dienststelle Energie effizient einzusetzen und unterstützt somit den Umweltschutzgedanken des PUMA-Programms und die Nachhaltigkeitsziele der Stadt.
Beiträge von PUMA zu anderen Programmen und Strategien
Das Programm PUMA versteht sich auch als wesentliche Triebfeder und Unterstützer bei der Umsetzung von Umweltmaßnahmen, die in den Strategien und Plänen der Stadt für die Verwaltung enthalten sind oder die sich aus diesen ergeben. Daher haben wir im Berichtszeitraum sowohl die noch bis 2021 gültigen KliP II -Maßnahmen als auch Maßnahmen aus dem ab 2023 gültigen „Wiener Klimafahrplan“ umgesetzt bzw. für die Umsetzung durch die Dienststellen unterstützt. Weiters wurden im Wege der Vorlagen für die jährlichen PUMA-Umweltprogramme der Dienststellen auch Maßnahmen aus dem städtischen Energieeffizienzprogramm „SEP 2030“ an die Dienststellen herangetragen. Weitere Quellen für PUMA-Maßnahmen waren das „Wiener Abfallvermeidungsprogramm“, das „Fachkonzept Mobilität“ (STEP 2025) und der „Milan Urban Food Policy Pact“.