Wiener Aktionsplan gegen Rassismus 2025 Startseite wien.gv.at
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Vorwort Vize-Bürgermeisterin und Stadträtin Bettina Emmerling

Vorworte

Rassismus betrifft Menschen in ihrem Alltag, in der Schule, am Arbeitsplatz. Besonders junge Menschen spüren die Folgen oft ihr Leben lang. Deshalb ist es unsere Aufgabe, nicht nur achtsam zu sein, sondern bewusst zu handeln.

Verstöße gegen die Menschenrechte nehmen wir in Wien ernst: In Wien gibt es seit 2004 das Wiener Antidiskriminierungsgesetz, das das Verbot von Diskriminierung aus Gründen wie ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter, sexueller Orientierung, Behinderung, Geschlechtsidentität und des Geschlechts, insbesondere auch auf Grund von Schwangerschaft und Elternschaft festschreibt.

Wien ist seit 2009 Mitglied der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR). In einer Zeit, in der Menschenrechte immer öfter in Frage gestellt werden und in der die unterschiedlichen Beratungs- und Meldestellen von Rassismus über steigende Fälle von Rassismus, Mehrfachdiskriminierung und Hate Crime berichten, ist es uns als Stadt Wien ein besonderes Anliegen nach Vorlage des ECCAR 10-Punkte Plans gegen Rassismus mit dem Wiener Aktionsplan gegen Rassismus nicht nur ein Zeichen zu setzen, sondern unser Commitment zu bestärken, Rassismus aktiv zu bekämpfen und dafür zu sorgen, dass sich alle Menschen, ungeachtet ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihrer Erstsprache oder ihres kulturellen Hintergrunds in Wien sicher fühlen und das auch sind.

Denn Wien steht für Vielfalt, für Respekt und für gleiche Chancen. Und das zeigt sich nicht nur im Selbstverständnis unserer Stadt, sondern in konkreten Strukturen, Maßnahmen und Unterstützungsangeboten. Ziel ist das gleichberechtigte Leben für alle Menschen in unserer Stadt. Anti-Rassismus-Arbeit ist ein fester Bestandteil der Wiener Stadtpolitik und dieser Aktionsplan ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Rassismus zu bekämpfen.

Der Wiener Aktionsplan gegen Rassismus ist partizipativ entstanden: Vielen Dank an alle Vereine und Organisationen, die ihre Expertise hier eingebracht haben, danke auch an die vielen Abteilungen des Magistrats, die auch ihren Input geliefert haben, und besonderer Dank an die Abteilung Integration und Diversität für die intensive und wertschätzende Umsetzung der Überarbeitung des vorliegenden Aktionsplans.

Gemeinsam arbeiten wir daran, Strukturen zu verändern und rassismuskritische Arbeit nachhaltig zu verankern. Die Überarbeitung des Aktionsplans ist ein Zeichen dafür, dass die Stadt Wien ihre Verantwortung für dieses Thema wahrnimmt. Er ist ein starkes Zeichen, dass Wien auch in Zukunft alles daransetzt, Diskriminierung zu erkennen, Betroffene zu unterstützen und das Miteinander zu stärken. Denn jede*r in dieser Stadt soll in Würde leben können – frei und als Teil einer Gesellschaft, in der Ausgrenzung keinen Platz hat.

Der Kampf gegen Rassismus ist nicht nur eine politische Aufgabe, sondern eine gesellschaftliche Verantwortung. Wir alle tragen dazu bei, dass Wien eine Stadt bleibt, in der Vielfalt nicht nur geduldet, sondern aktiv gelebt wird.

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Bettina Emmerling

Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin für Bildung, Jugend, Integration, Transparenz und Märkte