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Informationsdatenbank des Wiener Landtages und Gemeinderates
Sitzung
Aktenzahl
FSP-248516-2026-KVP/GM
(Mündliche Anfrage)
Betreff
Wien verzeichnete im Jahr 2025 rund 38,2 Prozent aller Unternehmensinsolvenzen in Österreich. Dieser überproportionale Anteil ist seit Jahren steigend: Während Wien im Jahr 2010 noch für 31,7 Prozent und 2015 für 33,1 Prozent aller Insolvenzen stand, hat sich die Situation seit der Corona-Pandemie weiter verschärft. Neben konjunkturellen Faktoren wird von Wirtschaftsvertretern und Gläubigerschutzverbänden zunehmend auch auf die Zahlungsmoral der öffentlichen Hand als Belastungsfaktor für Unternehmen hingewiesen. Laut einer aktuellen Umfrage des Kreditschutzverbandes (KSV) lag Wien im Jahr 2025 im Bundesländervergleich bei der Begleichung von Rechnungen lediglich auf dem vorletzten Platz, knapp vor der Steiermark. Die durchschnittliche Zahlungsdauer betrug dabei 33 Tage und lag damit deutlich über den Bestwerten anderer Bundesländer. Welche konkreten Maßnahmen haben Sie als zuständige Stadträtin ergriffen bzw. werden Sie ergreifen, um die durchschnittliche Zahlungsdauer der Stadt Wien gegenüber Unternehmen deutlich zu verkürzen und an das Niveau jener Bundesländer heranzuführen, die durch eine rasche und verlässliche Zahlungsabwicklung zur Stabilisierung ihrer regionalen Wirtschaft beitragen?
Beteiligte
| Person | Wörtliches Protokoll | Video |
|---|---|---|
| Hannes Taborsky (ÖVP) als GR und Fragesteller | – | – |
Kommentar:bereits am 18.2.2026 gestellt
Schlagworte:
Wirtschaftsförderung Wirtschaftsstruktur Wirtschaftspolitik
Folgevorgänge
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