Kinder- und Jugendparlament

In Währing werden jedes Jahr Kinder und Jugendliche eingeladen, ihren Bezirk mitzugestalten.

Schülerinnen und Schüler können beim Kinder- beziehungsweise beim Jugendparlament ihre Anliegen und Vorschläge, die den Bezirk betreffen, einbringen und diskutieren. So werden den Mädchen und Buben Bezirkspolitik und demokratische Abläufe näher gebracht.

Bezirksvorsteherin Silvia Nossek:

Ich freue mich sehr über das Engagement der Kinder und Jugendlichen für die Gestaltung ihres Lebensumfelds und das Miteinander im Bezirk. Sie sind ja die Expertinnen und Experten, wenn wir den Bezirk kinderfreundlich machen wollen und wenn es um die Bedürfnisse junger Währingerinnen und Währinger geht. Und über die unmittelbaren Anliegen hinaus liefern beide Parlamente wertvolle Informationen, was den Kindern und Jugendlichen wichtig ist.

Workshops in Schulen

Jugendliche präsentieren ihre Anliegen

Beide Parlamente starten in den teilnehmenden Schulen mit Workshops, die vom Wiener Familienbund organisiert werden. Inhalt der Workshops ist zunächst eine Auseinandersetzung mit Bezirkspolitik und Demokratie. Dann werden Ideen und Anliegen der Schülerinnen und Schüler gemeinsam erarbeitet, gesammelt und ausgewählt. In geheimer Wahl werden schließlich die Vertreterinnen und Vertreter für die Parlamentssitzungen in der Bezirksvorstehung ermittelt.

Sitzungen

In der ersten Sitzung bringen die gewählten Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Klassen ihre Anliegen und eventuell schon erarbeitete Lösungsvorschläge ein. In den folgenden Wochen werden die Anträge von der Bezirksvorsteherin in Zusammenarbeit mit den Magistratsabteilungen bearbeitet. Manche Anliegen können rasch erfüllt werden, andere brauchen mehr Recherche und wieder andere werfen Fragen auf. Deswegen gibt es in dieser Zeit zu manchen Anliegen zusätzliche Begehungen mit den Kindern und Jugendlichen sowie den Fachleuten der magistratischen Dienststellen, um sich vor Ort ein genaues Bild der Anliegen zu machen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

In der zweiten Sitzung wird von Bezirksvorsteherin Nossek und den Fachleuchten der Magistratsdienststellen zu allen Anträgen das Ergebnis oder der jeweilige Zwischenstand berichtet und über noch offene Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert.

Beispiele für erfolgreiche Anträge:

  • Neue Fußball-Markierungen im Ballspielkäfig Schubertpark
  • Neuer Kunstrasen-Belag und Tore im Türkenschanzpark
  • Zwei zusätzliche Zebrastreifen am Schulweg zur Lutherschule
  • Ein Graffiti-Workshop mit Jugendlichen

Weiterführende Informationen

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