Ausstellung zu vergangenen Bürgerbeteiligungsprojekten 2011

Produktionsdatum:

2011


Erstausstrahlung:

30.09.2011


Copyright:

Stadt Wien


Die Stadt Wien verändert sich von Jahr zu Jahr. Nicht nur weil große Bauprojekte entstehen, sondern auch weil sich Bürger mit der Gestaltung ihrer Stadt beschäftigen. Eine neue Ausstellung in der Planungswerkstatt zeigt genau solche Projekte.

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David Settelmaier, wien.at-TV: "Die Stadt Wien verändert sich von Jahr zu Jahr. Nicht nur weil große Bauprojekte entstehen, sondern auch weil sich Bürger mit der Gestaltung ihrer Stadt beschäftigen. Eine neue Ausstellung in der Planungswerkstatt zeigt genau das und zwar anhand von fast 20 Projekten, die in den letzen Jahren realisiert worden sind." Die Stadt ist uns nicht egal - so heißt eine Ausstellung in der Planungswerkstatt, die bis Mitte Dezember läuft. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die die Stadt in den letzten Jahren verändert haben. Cornelia Ehmayer, Stadtpsychologin: "Es geht um Menschen, denen die Stadt nicht egal ist, aber mehr noch: die sich engagieren, die was tun, die ehrenamtlich zwischen Beruf und Freizeit sich engagieren und beteiligen, damit ihr Lebensumfeld, ihre Nachbarschaft, ihr Grätzl einfach schöner, besser und lebenswerter wird." Eine Metropole wie Wien verändert sich stetig. Umso wichtiger ist es, dass sich Menschen aktiv an der Gestaltung der Stadt beteiligen. Das haben Gruppen wie die Asphaltpiraten oder das Josefinische Erlustigungskomitee bereits getan. Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin: "In Wien haben wir dankenswerterweise ein paar Tausend Wienerinnen und Wiener, die sich regelmäßig einbringen in Stadtgestaltungsfragen. Für die Stadt bedeutet das, dass wir in den nächsten Jahren investieren müssen in Bürgerbeteiligungsstrukturen. Einerseits braucht es verbindliche Standards für Bürgerbeteiligungsverfahren, wenn es um große Stadtentwicklungsprojekte geht. Andererseits geht es aber auch um einen Relaunch der Agenda 21." Für die Agenda 21 wünscht sich die Vizestadträtin ein neues Programm, mehr Mittel und mehr Möglichkeiten für Menschen, die sich einbringen wollen. Von besonderer Bedeutung ist es, dass Bürger Netzwerke schaffen. Cornelia Ehmayer, Stadtpsychologin: "Wichtig ist, dass man Netzwerke bildet. Dass man Menschen findet, die gemeinsam mit einem eine Idee vorantreiben. Wenn man zu dritt ist, kann man schon die Welt verändern, heißt der Satz. Und hier die Ausstellung zeigt auch, wo es Stellen gibt oder eine besondere, die lokale Agenda in Wien, die Sie einfach dabei unterstützt, wenn Sie eine Idee haben und wenn Sie wollen, dass aus dieser Idee ein Projekt wird." Laut der Stadtpsychologin steigert Partizipation auch das Wohlbefinden der Bürger. Und in einer Stadt, die in Sachen Lebensqualität zu den Besten der Welt zählt, spielt das Wohlbefinden natürlich eine ganz große Rolle. Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin: "Wenn man Bürger einlädt mitzumachen, dann muss man auch das, was sie einbringen, ernst nehmen und mit ihnen gemeinsam einen Weg des Konsenses suchen. Und ich bin überzeugt davon, er lässt sich auch immer finden. Wir haben auch in Wien viele gute Beispiele aus den letzten Jahren, wo es gelungen ist, mit Bürgerbeteiligung Projekte noch besser, noch schöner zu gestalten und genau den Weg wollen wir in den nächsten Jahren auch gehen."