An den Fachpanels und Vorträgen der Jubiläumsveranstaltung "20+1 Jahre Gender Mainstreaming & Gender Budgeting in Wien" nehmen nachfolgende Expert*innen teil.
Ursula Bauer

Ursula Bauer ist Leiterin der Gruppe Leitungsinstrumente in der Magistratsdirektion sowie Leiterin des Dezernats Gender Mainstreaming. Nach dem Studium der Geografie, Studienzweig Raumforschung und Raumordnung, ist sie seit 1993 im Magistrat Wien tätig, von 1993 bis 2005 in der Magistratsabteilung 57 - Frauenabteilung, ab 2005 in der Magistratsdirektion. Arbeitsschwerpunkte im Bereich Gender Mainstreaming liegen auf der Koordinierung der Implementierung von Gender Mainstreaming im Magistrat, der Konzeption und Durchführung von Sensibilisierungskampagnen, Pilotprojekten, Genderanalysen und Gendertrainings sowie auf der Entwicklung von Leitfäden.
Mary Dellenbaugh-Losse

Mary Dellenbaugh-Losse ist Stadtforscherin, Beraterin und Autorin mit den Schwerpunkten soziale Inklusion, Partizipation und Gender. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin des Berliner Beratungsbüros urban.policy sowie seit April 2025 Gastprofessorin für nachhaltige Städte und Gemeinden an der Universität Kassel. Mit urban.policy begleitet sie Bund, Länder und Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger, inklusiver Stadtentwicklungsprozesse. Als URBACT-IV-Expertin bringt sie ihre Expertise auch in europäische Kooperationen ein.
Elisabeth Klatzer

Elisabeth Klatzer ist politische Ökonomin und international tätig in Forschung, Lehre und Beratung. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind geschlechtergerechte Budget- und Wirtschaftspolitik und Transformationsprozesse hin zu nachhaltigem Wirtschaften. Sie ist Mit-Herausgeberin (mit Prof.in Angela O’Hagan) des Sammelbandes "Gender Budgeting in Europe. Developments and Progress" und Mit-Initiatorin des European Gender Budgeting Network, FAIR Sorgen!
Gréta Mészáros

Gréta Mészáros ist Soziologin mit Schwerpunkt auf Geschlechtergleichstellung und Gewaltschutz. Seit 2024 arbeitet sie als Sozialpolitikbeauftragte bei der Stadt Budapest und koordiniert die Umsetzung der 5-Jahres-Strategie der Stadt für Gewalt- und Opferschutz. Sie verfügt über 9 Jahre Erfahrung in der Arbeit und Freiwilligenarbeit bei Frauenrechtsorganisationen in Ungarn als Projektkoordinatorin, Ausbilderin und Forscherin, mit Schwerpunkt auf der Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt und reproduktiven Rechten.
Tuija Mustajärvi

Tuija Mustajärvi arbeitet seit 2020 als Spezialistin für Gleichstellung der Geschlechter und Nichtdiskriminierung im Büro der Stadtverwaltung Helsinki sowie zuvor im Bereich Bürger*innen-Beteiligung und Minderheitenrechte sowohl in der Stadtverwaltung als auch in verschiedenen NGOs. Sie überwachte den stadtweiten Prozess zur Ausarbeitung des Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsplans der Stadt Helsinki für Dienstleistungen für die Jahre 2022 bis 2025 und 2026 bis 2029. Sie ist der Ansicht, dass Gender Mainstreaming, wie alle Aspekte im Bereich der Antidiskriminierung, ständige Anstrengungen einer Vielzahl von Interessengruppen erfordert und niemals abgeschlossen ist.
Renée Parlar

Renée Parlar ist als Dipl. Politologin seit 2008 Mitarbeiterin der Landeshauptstadt München und dort gesamtstädtische Koordinatorin der "Gleichstellungsorientierten Haushaltssteuerung". Zuvor war sie von 2005 bis 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Beratungs- und Forschungsunternehmens Competence Consulting einer Machbarkeitsstudie zu Gender Budgeting beteiligt. Von 2003 bis 2008 war sie als Beraterin im Berliner-Umsetzungsprozess zu Gender Mainstreaming und Gender Budgeting in verschiedenen Senats- und Bezirksverwaltungen tätig. Die Koordinationsstelle "Gleichstellungsorientierte Haushaltssteuerung" ist angesiedelt im Direktorium, Zentrale Verwaltungsangelegenheiten: Direktorium - Landeshauptstadt München
Die Ergebnisse zur gesamtstädtischen Umsetzung von Gender Budgeting finden sich auf der Webseite der Gleichstellungsstelle:
Blai Martí Plademunt

Blai Martí Plademunt ist Gender Mainstreaming-Spezialist beim Stadtrat von Barcelona mit Expertise in Gender Budgeting, Stadtplanung und Mobilität. Er arbeitet daran, die Geschlechterperspektive in lokale öffentliche Politiken, Haushaltsprozesse und städtische Transformation zu integrieren. Als Soziologe mit einem Master in Gender Studies verbindet er Politikgestaltung, Training und angewandte Forschung mit besonderem Interesse an Intersektionalität und feministischer, demokratischer Innovation auf lokaler Ebene.
Michaela Schatz

Michaela Schatz ist Mitarbeiterin im Dezernat Budgetangelegenheiten sowie Leiterin des Referates Gender Budgeting in der Magistratsabteilung 5 (Finanzwesen) der Stadt Wien. In dieser Funktion ist sie unter anderem für die Koordination des Gender Budgeting-Berichtes verantwortlich, der seit dem Jahr 2006 zum fixen Bestandteil des Voranschlages und Rechnungsabschlusses der Stadt Wien zählt. Darüber hinaus steht sie den Magistratsdienststellen in Fragen zu Gender Budgeting beratend zur Seite und hält intern und extern Vorträge und Seminare zu diesem Thema ab.
Aner Voloder

Aner Voloder ist stellvertretender Leiter der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Zürich und einem Nachdiplomstudium im Europarecht war der Jurist beim Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Schweizer Arbeits- und Gleichstellungsrecht sowie der Bekämpfung struktureller Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung. Ein besonderer Fokus seiner Expertise gilt dem Schutz der persönlichen Integrität am Arbeitsplatz, insbesondere der Prävention und Intervention bei sexueller und sexistischer Belästigung.