Förderung zur Sanierung einzelner Mietwohnungen in einem Haus

Fassade eines Gründerzeithauses aus der Froschperspektive

Zur Finanzierung der Sanierungsarbeiten muss ein Darlehen bei einem Kreditinstitut oder einer Bausparkasse aufgenommen werden. Dazu ist die Einholung einer Darlehensvorpromesse eines Kreditinstitutes nach Kenntnis der voraussichtlichen Gesamtkosten erforderlich.

Der Einkommensnachweis ist von der Förderungswerberin beziehungsweise vom Förderungswerber einvernehmlich mit dem Kreditinstitut auszufüllen. Eine andere Art der Finanzierung ist nicht zulässig, es sei denn es handelt sich um den Anschluss an die Fernwärme oder außerhalb des Fernwärmeversorgungsgebietes um die Umstellung vorhandener Heizanlagen auf hocheffiziente alternative Energiesysteme.


Eine Förderung darf im Sinne von Paragraph 35 des Wiener Wohnbauförderungs- und Wohnhaussanierungsgesetzes - WWFSG 1989 nur gewährt werden bei:

  • Sanierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit einer Sockelsanierung
  • Nachträglichem Fernwärmeanschluss
  • Einbau von Schallschutzfenstern

Mietzinsbildung

Hinsichtlich der Mietzinsbildung findet zum Zeitpunkt der Erteilung der Förderungszusicherung bei vermieteten Wohnungen der Paragraph 64 Absatz 3, bei leerstehenden Wohnungen der Paragraph 64 Absatz 2 des Wiener Wohnbauförderungs- und Wohnhaussanierungsgesetzes - WWFSG 1989 Anwendung.

In diesen Fällen entfällt das Erfordernis der Eigenbenützung als Förderungsvoraussetzung.

Vergabe von geförderten sanierten Wohnungen durch die Wohnberatung Wien

Bei Inanspruchnahme einer Förderung muss von der Förderungswerberin beziehungsweise vom Förderungswerber auf Förderungsdauer die 2. sowie jede weitere 4. zur Sanierung beantragte, bestandfreie Wohnung auf die Dauer von 5 Monaten während der Zeit der Baudurchführung der Wohnberatung Wien ausschließlich zur Vergabe an Wohnungssuchende zur Verfügung gestellt werden. Der Wohnberatung Wien steht es frei, bei entsprechender Begründung die Zuweisung einer bestimmten Mieterin beziehungsweise eines bestimmten Mieters abzulehnen.

Kontakt

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Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten (Magistratsabteilung 50)
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