Elektrosmog (Elektromagnetische Felder) in Wohnräumen

Künstliche elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder (EMF) sind fast überall in unserer Umwelt vorhanden. Dabei unterscheidet man zwischen nieder- und hochfrequentem Frequenzbereich.

Ein Stecker wir in eine Steckdose gesteckt.

Niederfrequente Felder entstehen hauptsächlich im Zusammenhang mit der Stromversorgung beziehungsweise beim Gebrauch elektrischer Geräte. Hochfrequente Felder werden überwiegend durch drahtlose Kommunikationstechniken wie Radio, Fernsehen, Mobilfunk oder Radar erzeugt.


Wirkungen

Die Wirkungen niederfrequenter elektrischer und magnetischer Felder sind unterschiedlich. Niederfrequente elektrische Felder führen zum Beispiel bei hoher Intensität zu "Kribbeln" auf der Haut. Niederfrequente magnetische Felder können bei ausreichender Stromdichte Nerven und Muskelzellen erregen.

Hochfrequente elektromagnetische Felder können je nach Frequenz unterschiedlich tief ins Gewebe eindringen. Dabei wird ein Teil der im Feld gespeicherten Energie an im Gewebe vorhandene Ionen und Moleküle abgegeben. Das führt zur Erwärmung. Daher spricht man hier von Erwärmungswirkung oder thermischer Wirkung.

Diese Wirkungen auf den Organismus sind gut geklärt und fügen sich problemlos in die physikalische Theorie des Elektromagnetismus ein. Aber sowohl in der wissenschaftlichen Fachwelt als auch in der Öffentlichkeit werden weitere gesundheitsschädigende oder das Wohlbefinden beeinträchtigende Effekte diskutiert.

So werden nieder- und hochfrequente EMF als Verursacher einer Reihe sehr unterschiedlicher Erkrankungen und Symptome in Betracht gezogen.

Im Jahr 2001 klassifizierte die Weltgesundheitsorganisation auf Basis von Kinderleukämie-Studien niederfrequente elektromagnetische Felder als möglicherweise krebserregend.

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