Wiener Konjunkturbericht Herbst 2018 - Höchstes Beschäftigungswachstum seit 27 Jahren

2018 befand sich die Wiener Wirtschaft in einer Hochkonjunktur. Die WIFO-Schnellschätzung der Wirtschaftsentwicklung zeigt für 2018 ein reales Wachstum von +2,5 Prozent. Dieses Wachstum ist damit nur leicht schwächer als in Österreich (+2,7 Prozent). Der Höhepunkt der gegenwärtigen Hochkonjunktur dürfte mit Jahresende 2018 überschritten worden sein, für das Jahr 2019 wird ein Wirtschaftswachstum in Wien von +1,8 Prozent und in Österreich von +2,0 Prozent erwartet.

Hohes Beschäftigungswachstum infolge neuer Vollzeitjobs

Für den Wiener Arbeitsmarkt war 2018 ein historisch bedeutsames Jahr: Infolge der Hochkonjunktur wuchs die unselbstständige Beschäftigung in Wien mit +2,4 Prozent so stark wie zuletzt vor 27 Jahren (im Jahr 1991). Der Beschäftigungsanstieg erfasste dabei alle größeren Branchen. Interessanterweise wuchs nur die Zahl der Vollzeitjobs, während die Teilzeitbeschäftigung wie auch im Jahr 2017 zurückging.

Die Entspannung am Arbeitsmarkt dürfte sich auch 2019 fortsetzen. Zwar rechnet das WIFO mit einer deutlichen Abschwächung der Beschäftigungsentwicklung (+1,3 Prozent), allerdings wird dieses Wachstum immer noch ausreichen, um die Arbeitslosenquote von 12,3 Prozent (2018) auf 11,9 Prozent im Jahr 2019 zu senken. Damit wird die Arbeitslosenquote in Wien aber weiterhin über dem österreichischen Durchschnitt liegen.

Hintergrund: Halbjährlicher Wiener Konjunkturbericht

Der Wiener Konjunkturbericht beeinhaltet eine Analyse der wesentlichen Entwicklungen der Wiener Wirtschaft und des Wiener Arbeitsmarktes sowie eine Prognose für das nächste Jahr. Er erscheint jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst.

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