Studie "The Big Transformers. Sharing- und On-Demand-Economy auf dem Vormarsch"

Am 11. Mai 2015 stellte Wirtschafts- und Finanzstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner die Studie "The Big Transformers. Sharing- und On-Demand-Economy auf dem Vormarsch" vor.

Gruppenfoto bei Präsentation der Studie "Big Transformers"

V.l.n.r.: Geschäftsführer Europaforum, Eugen Antalovsky, Tourismusdirektor Norbert Kettner, Vizebürgermeisterin und Landeshauptmann-Stellvertreterin, Mag.a Renate Brauner, Magistratsdirektor-Stellvertreter Bereichsdirektor Mag. Wolfgang Müller, MBA, Leiter der Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik (MA 23), Dipl.-Vw. Klemens Himpele

Die Studie widmet sich dem spannenden Thema der Online-Vermittlungsplattformen. Durch das Internet können potenzielle Nutzerinnen und Nutzer von Dienstleistungen und Produkten in Sekundenschnelle miteinander vernetzt werden - und das auf globaler Ebene. Nationale Steuer- oder Sozialversicherungssysteme oder ArbeitnehmerInnen- und KonsumentInnen-Rechte spielen für diese Geschäftsmodelle keine Rolle.

Aus diesem Grund stellen sich für die Stadt Wien zahlreiche Fragen: Sind die derzeitigen Regulierungen die richtigen, um die Chancen der neuen Marktformen zu nutzen und die Risiken zu minimieren? Wie werden die bestehenden Regeln administriert? Wissen die Anbieterinnen und Anbieter, was legal möglich ist und was nicht? Sind die Konsumentinnen und Konsumenten ausreichend geschützt?

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Handlungsgrundlagen der Stadt werden ausgearbeitet

"Arbeit soll unter fairen Bedingungen stattfinden, das heißt angemessene Löhne und soziale Absicherung sollen den Menschen eine Perspektive geben", so Stadträtin Renate Brauner. Ziel sei es, ein der Sharing- und On-Demand-Economy adäquates Regelwerk zu finden, das für fairen Wettbewerb ebenso sorgt wie für Schutzmechanismen für Konsumentinnen und Konsumenten sowie Beschäftigte. Brauner kündigte an, dass unter Federführung der Magistratsdirektion eine Arbeitsgruppe eingerichtet wird. Diese wird Handlungsgrundlagen für die Stadt erarbeiten.

Klemens Himpele, Leiter der MA 23, verwies bei der Präsentation der Studie auf die Auswirkungen auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: "So wie bei Industrie 4.0 kann auch von einem Arbeiten 4.0 gesprochen werden. Das Arbeiten wird immer digitaler, vernetzter und flexibler. Mit diesem Wandel muss auch die Verwaltung und Gesetzgebung mithalten."

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Wirtschaft, Arbeit und Statistik (Magistratsabteilung 23)
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