"Route 28" mehrfach ausgezeichnet

Das von der Stadt Wien geförderte Projekt "Route 28" erhielt den Europa-Staatspreis und Bürgerpreis des Europäischen Parlaments.

Bulgarischer Volkstanz

Bulgarischer Volkstanz bei der Route 28

"Route 28" will Europa sichtbar und spürbar machen. Das bürgernahe Projekt bot der Wiener Bevölkerung am 6. Mai 2017 die Möglichkeit, 15 Mitgliedstaaten der EU näher kennenzulernen. Verschiedene Schauplätze in der Wiener Innenstadt stellten die Vielfalt der EU dar. Das Angebot reichte vom polnischen Pierogenkochen über bulgarische Volkstänze, eine Commedia dell'arte-Darbietung und einer Geburtstagsfeier mit Pippi Langstrumpf bis zu einem Tschechisch-Crash-Kurs. Im Vordergrund stand die aktive Beteiligung der über 800 Besucherinnen und Besucher. Eine Abschlussveranstaltung und eine Europaausstellung im Museumsquartier rundeten die "Route 28" ab.

Preise für das Engagement für Europa

Die Abteilung Europäische Angelegenheiten (MA 27) nominierte das Projekt für den Europa-Staatspreis des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) und schlug dessen Nominierung für den Bürgerpreis des Europäischen Parlaments vor.

Für den Europapreis 2017 waren engagierte Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, unter dem Motto "Europa geht uns alle an" ihr Projekt beim BMEIA einzureichen. Die Auswahl des Preisträgers erfolgte durch eine mehrköpfige Fachjury.

Der Bürgerpreis des Europäischen Parlaments zeichnet seit 2008 außergewöhnliches Engagement für ein besseres gegenseitiges Verständnis und Integration in der EU aus.

Beide Institutionen prämierten 2017 die "Route 28" mit ihren Preisen, weil sie sich an die Bürgerinnen und Bürger richtete, eine Reise durch Europa in der eigenen Stadt ermöglichte und somit das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl fördert.

Stadt Wien unterstützte "Route 28"

Das Projekt wurde auf Initiative der MA 27 von der Stadt Wien geplant und gefördert. Das Projekt wurde von MOSAIK - Verein zur Förderung der europäischen Identität umgesetzt und vom Presse- und Informationsdienst (MA 53), der Magistratsdirektion - Gruppe Europa und Internationales sowie der MA 27 gefördert. Dazu beteiligten sich noch zahlreiche private und öffentliche Sponsoren.

Weiterführende Informationen

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Eva Gsteu-Kirschbaum (Magistratsabteilung 27)
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