EU-Förderungen für städtische Projekte in Wien präsentiert

In Wien stehen bis 2020 über 24 Millionen Euro für städtische Projekte zur Verfügung, finanziert aus dem EFRE-Programm für Investitionen in Wachstum und Beschäftigung.

Gruppenfoto bei einer Veranstaltung in der Urania

Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten am 16. Februar 2017 eine von der Stadt Wien und der Verwaltungsbehörde des Förderprogramms organisierte Informationsveranstaltung zu den aktuellen Fördermaßnahmen und -projekten in der Urania. Projektträgerinnen und -träger diskutierten über ihre Erfahrungen mit EFRE-Förderungen. Miguel Avila Albez von der Generaldirektion REGIO der Europäischen Kommission zeigte den Kontext zwischen EU-Regionalpolitik und den EFRE-Förderungen in Wien auf.

Nachhaltige Stadtentwicklung

In den nächsten Jahren liegen Förderschwerpunkte auf der Revitalisierung öffentlicher Räume, auf Forschungsprojekten, wie dem Wasserbaulabor Wien der BOKU oder auf Projekten zur Kohlendioxid-Reduktion. Im Bereich Neugründungen führt die Wirtschaftsagentur Wien mit dem "Start-Up Modul" ein EFRE-kofinanziertes Projekt für die Beratung potenzieller Gründerinnen und Gründer durch.

Zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen sind die Städte bei der EU-Politikgestaltung stärker als bisher involviert. Die im Mai 2016 durch den sogenannten "Pakt von Amsterdam" beschlossene EU-Städteagenda bietet dafür einen Rahmen. Erste Ergebnisse aus dieser neuen Form der Zusammenarbeit sollen auch in die Neuausrichtung der EU-Kohäsionspolitik nach 2020 einfließen.

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Dipl.-Ing. Heinrich Weber (Magistratsabteilung 27)
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