Zum heiligen Florian (Apotheke)

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Art der Organisation Sonstiges
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Datum bis
Benannt nach
Prominente Personen
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Florian, Zum heiligen (4, Wiedner Hauptstraße 60), Apotheke. Am 15. Oktober 1811 wurde durch ein Hofdekret die Notwendigkeit, in den Gemeinden Hungelbrunn, Matzleinsdorf und Laurenzergrund eine neue Apotheke zu errichten, anerkannt; nach einer Konkursausschreibung wurde dem sich bewerbenden Wenzel Schlosser in Anerkennung seiner mehr als 10jährigen vorzüglichen Dienstleistung als Direktor der Bürgerspitalsapotheke am 13. April 1814 die ihm vom Magistrat bereits am 16. September 1813 zugesicherte Personalbefugnis erteilt. Schlosser wählte als Standort für die Apotheke gegen den Willen des Gremiums, jedoch mit Zustimmung der betreffenden Ortsgemeinden das auf der alten Wieden gelegene Abgebrannte Haus, welches aber zum Pfarrbezirk St. Florian (Matzleinsdorf) gehörte (woraus sich die Schildwahl erklärt); er eröffnete die Apotheke am 29. Dezember 1814. Nach Schlossers Tod (1830) führte die Witwe Anna den Betrieb weiter; 1852 übernahm sie Dr. (chem.) Theodor Schlosser, der 1853-1859 Mitglied des Gremialausschusses war, am 15. Dezember 1863 zum Vorsteher des Apotheker-Hauptgremiums gewählt wurde und am 22. Juni 1907 starb. Bereits am 1. Juli 1892 ging die Apotheke auf Theodors Sohn Dr. August Schlosser über, der 1896 ebenfalls in den Gremialausschuss gewählt wurde († 25. Februar 1905). Am 12. Dezember 1903 erhielt Mag. pharm. Friedrich Minarik die Konzession (* 10. Juli 1877 Olmütz, † 9. Oktober 1956).

Literatur

  • Leopold Hochberger / Joseph Noggler: Geschichte der Wiener Apotheken. Wien: Verlag des Wiener Apotheker-Hauptgremiums 1917-1919, S. 110 ff.