Zum goldenen Stern

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Innenansicht des Hauses "zum goldenen Stern".
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1444
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Zum weißen Stern
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  6.06.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Bildname Zum goldenen Stern.jpg
Bildunterschrift  Innenansicht des Hauses "zum goldenen Stern".
Bildquelle Wilhelm Kisch: Wien. Wien: Gottlieb 1883
Bildrechte
BezirkStraßeHausnummer
1Jasomirgottstraße4

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt67017951821
Stadt61717701795
Stadt62918211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Zum goldenen Stern (1, Jasomirgottstraße 4, Teil, Konskriptionsnummer 629), Gasthaus.

Der "Stern" war einer der ältesten Gasthöfe Wiens und ursprünglich "Zum weißen Stern" beschildert. Laut Harrer (Paul Harrer: Wien, seine Häuser) war in dem Haus, das erstmals 1444 urkundlich erwähnt wird, bereits um 1714 der Gasthof "Zum großen Christoph" untergebracht. Der originellste Besitzer war Philipp Geringer († 12. Juni 1837). Die Familie Geringer brachte eine Reihe bedeutsamer Gastwirte hervor. Im "Goldenen Stern" sollen auch Franz Grillparzer, Theodor Georg Karajan, Friedrich Witthauer (siehe Witthauergasse), Eduard von Bauernfeld, Ferdinand Raimund und Nikolaus Lenau regelmäßig verkehrt haben. Außerdem hielten hier die Mitglieder der Ludlamshöhle nach deren Auflösung noch heimliche Sitzungen ab. Das Lokal war so populär, dass sogar in deutschen Journalen darüber berichtet wurde.

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 3. Teil. Wien ²1951 (Manuskript im WStLA), S. 762-764