Zu den drei Raben

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1309
Jahr bis 1898
Andere Bezeichnung Zum schwarzen Raben
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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BezirkStraßeHausnummer
1Rabensteig1

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt64717701795
Stadt64518211862
Stadt48717951821
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Raben, Zu den drei (1, zwischen Rabensteig 1 und Rotenturmstraße 21).

Das Haus war ursprünglich das Zuhaus des bereits 1309 erwähnten Rotgasselbades, das auch "Die Perliebin" genannt wurde. Erst im Jahr 1548 wurden es von diesem getrennt. Laut Harrer (Paul Harrer: Wien, seine Häuser) war das Haus zu dieser Zeit unter dem Namen "Zum schwarzen Raben" bekannt. Den Namen "Zu den drei Raben" hingegen trug das Haus Stadt 645 (Rotenturmstraße 21). Czeike (Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien) gibt an, dass ab 1701 der Schildname "Zu den drei schwarzen Raben" für das Haus Stadt 645 B (Rabensteig 1) belegt sei. 1794 wurde dieses Haus von Konrad Freiherr von Sorgenthal, nach dem die Sorgenthalgasse benannt ist, erworben und mit dem Bad und einem anderen Nachbarhaus baulich vereinigt (Stadt 645). Im Jahr 1898 wurde es im Zuge einer Straßenregulierung abgebrochen.

siehe auch Rabensteig 1, Rotenturmstraße 21.

Literatur

  • Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien: Deuticke 1991 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 22), S. 106.
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 3. Teil. Wien ²1951 (Manuskript im WStLA), S. 610-615