Zentralbad

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1889
Jahr bis
Andere Bezeichnung Orientalisches Bad
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Adolf Endl
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  4.06.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtWeihburggasse18-20

frühere Adressierung

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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Zentralbad (1, Weihburggasse 20; Orientalisches Bad), erbaut 1889 nach Plänen von Adolf Endl (Fliesenverkleidung der Familie Milton aus Stoke-on-Trent, Großbritannien).

Das Zentralbad, die einzige große Badeanstalt in der Innenstadt, besaß elegante und in ihrer Ausstattung orientalisch anmutende Kaltwasser-, Dampf- und Warmwasserabteilungen für Männer und Frauen. Im Mezzanin befanden sich die Wannenbäder, die Dampfbäder für den Gebrauch Einzelner, die Kaltwasserheilanstalt sowie die Ankleideräume. Das vornehm ausgestattete eigentliche Dampfbad befand sich im Souterrain. Das Bad besaß 67 im maurischen Stil gehaltene Auskleidezellen. Die Wasserversorgung erfolgte mittels eines eigenen 14 Meter tiefen Brunnens mittels zweier Pumpen.

siehe auch Weihburggasse 18-20.


Literatur

  • Das Wiener Centralbad. Nach dem Vortrage des Herrn Stadtbaumeisters Anton Honus, gehalten in der Plenarversammlung am 7. Dezember 1889. (Hiezu eine Tafel). In: Wochenschrift des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereines ÖIAV 1 (1890), S. 1 ff.
  • Paul Kortz: Wien am Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung. Hg. vom Oesterreichischen Ingenieur und Architekten-Verein. Wien: Gerlach & Wiedling 1906. Band 2, 1906, S. 279
  • Gunther Martin: Das Dampfbad aus 1001 Nacht. In: Wien aktuell 6 (1976), S. 27 ff.
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 5, 1. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 131