Zedlitzgasse 4

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1911
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  29.01.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtJakobergasse5
Innere StadtStubenbastei6-8
Innere StadtZedlitzgasse4

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt79918211862
Stadt84417951821
Stadt84617951821
Stadt137617701795
Stadt90317701795
Stadt79718211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Zedlitzgasse 4 (Konskriptionsnummern 797 und 799), Stubenbastei 6-8, Jakobergasse 5.

Vorgängerbauten

Haus Stadt 797 / Zedlitzgasse 4, Stubenbastei 6

Auf diesem Grundstück befand sich ursprünglich die Jakobskirche, die 1784 abgetragen wurde. Auf der dadurch freigewordenen Grundfläche von 822 Quadratmetern ließ dessen Käufer, Johann Wenzel Fürst von Paar, ein dreistöckiges Haus errichten. Zwischen 1905 und 1911 kam es in den Besitz des k.k. Ärars und wurde 1911 demoliert.

Haus Stadt 799 / Jakobergasse 5, Stubenbastei 8

Hier stand ein Teil des Meierhofes des Klosters St. Jakob auf der Hülben, auf dessen Grundfläche auch das Haus Stadt 800 (An der Hülben 3) entstand. Nachdem das Kloster mit Dekret vom 30. September 1783 aufgehoben worden war, wurden die beiden Häuser durch ein Regierungsdekret dem k.k. Findelhausfonds zugewiesen (siehe auch Findelhaus). Ab 1795 war im Haus Stadt 799 die Staatsgüteradministration untergebracht. Später beherbergte es auch die Akademie für orientalische Sprachen. Im Jahr 1909 wurde das Gebäude abgebrochen.


Neubau 1911

1911 wurden die beiden alten Gebäude durch das heutige Haus ersetzt, in dem seit damals ein Gymnasium untergebracht ist. In der Eingangshalle weist links eine Gedenktafel auf die Errichtung des Hauses unter der Herrschaft von Kaiser Franz Joseph I. hin. Gegenüber wurde im Jahr 1922 ein schlichtes Denkmal in Form eines Flachreliefs angebracht, das den im Ersten Weltkrieg gefallenen Lehrern und Schülern gewidmet ist. Im Zweiten Weltkrieg kam es zu Tür- und Fensterschäden durch Splitter und Druckwellen (April 1945).


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 4, 3. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 703 f. (Haus Stadt 797) und 705 (Haus Stadt 799)