Wilhelm Stiassny

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Wilhelm Stiassny (1842-1910)
Personenname Stiassny, Wilhelm
Abweichende Namensform Stiaßny, Wilhelm
Titel
Geschlecht männlich
GND 117243779
Geburtsdatum 15.10.1842
Geburtsort Pressburg
Sterbedatum 11.07.1910
Sterbeort Bad Ischl
Begräbnisdatum
Friedhof Wiener Zentralfriedhof, Israelitische Abteilung, erstes Tor
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Architekt
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit  jüdisch
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  3.01.2017 durch WIEN1\lanm09was
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Bildname Wilhelm Stiassny.jpg
Bildunterschrift  Wilhelm Stiassny (1842-1910)
Bildquelle Wienbibliothek im Rathaus, d 55052: Künstler-Album, hrsg. von Adolf Eckstein. Wien: 1882 - 1890 . Bd.: 2, 1890 . o.S.
Bildrechte
FunktionFunktion vonFunktion bis
Gemeinderat der Stadt Wien18781900
Gemeinderat der Stadt Wien19041910
Stadtrat18941895

Es wurden noch keine Auszeichnungen zu dieser Person erfasst!

Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
WohnadresseInnere StadtLichtenfelsgasse7
WohnadresseInnere StadtKrugerstraße8

Es wurde noch keine Familie zu dieser Person erfasst! Es wurden noch keine Beziehungen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Objekte nach dieser Person benannt!

Stiassny Wilhelm, * 15. Oktober 1842 Pressburg (Bratislava, Slowakische Republik), † 11. Juli 1910 Kaltenbach 112 (Bad Ischl, Brennerstraße 21; Wiener Zentralfriedhof, Israelitische Abteilung, erstes Tor), Architekt.

Biographie

Stiassny studierte am Polytechnikum und an der Akademie der bildenden Künste in Wien, unternahm Studienreisen und ließ sich danach als freischaffender Architekt in Wien nieder, wo er bald zu den meistbeschäftigten seiner Zeit zählte. 1878-1900 und 1904-1910 gehörte Stiaßny dem Gemeinderat an, 1894/1895 auch dem Stadtrat; außerdem war er Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde. Zu seinen Werken (er baute vor allem Synagogen, Wohnhäuser und Fabriken) gehörten auch das Rothschild-Spital (Anselm Salomon Rothschild), das Israelitische Blindeninstitut (19) und die Zeremonienhalle beim ersten Tor des Zentralfriedhofs (auch Grabdenkmäler für jüdische Familien). In Wien wohnhaft 1, Lichtenfelsgasse 7 beziehungsweise 1, Krugerstraße 8.


Literatur

  • Brigitte Fiala: Der Wiener Gemeinderat in den Jahren 1879 bis 1883 mit besonderer Berücksichtigung der in diesen Jahren neu eingetretenen Gemeinderäte. Diss. Univ. Wien. Wien 1974
  • Martha Steffal: Die Tätigkeit des Wiener Gemeinderates von 1889-1892. Wilhelm Stiassny (1842–1910). Diss. Univ. Wien. Wien 1974
  • Patricia Steines: Hunderttausend Steine. Grabstellen großer Österreicher jüdischer Konfession auf dem Wiener Zentralfriedhof, Tor I und Tor IV. Wien: Falter-Verlag 1993, S. 217
  • Satoko Tanaka: Wilhelm Stiassny (1842–1910). Synagogenbau, Orientalismus und jüdische Identität. Diss. Univ. Wien. Wien 2009


Links

Wikipedia: Wilhelm Stiassny