Wienbibliothek im Rathaus

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Wienbibliothek im Rathaus
Art der Organisation Institution
Datum von 1856
Datum bis
Benannt nach
Prominente Personen Karl Weiß, Karl Glossy, Eugen Probst, Alois Trost, Hermann Reuter, Oskar Katann, Ferdinand Müller, Albert Mitringer, Franz Patzer, Herwig Würtz, Walter Obermaier, Sylvia Mattl-Wurm
Quelle
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Bildunterschrift  Wienbibliothek im Rathaus
Bildquelle Wienbibliothek im Rathaus
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
1Rathausplatz1

frühere Adressierung

BezirkStraßeHausnummerDatum vonDatum bis
1Wipplingerstraße818561886
Es wurden noch keine Bezeichnungen zu dieser Organisation erfasst!
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Zur Verwaltungsgeschichte siehe Magistratsabteilung 9.

Wienbibliothek im Rathaus (Magistratsabteilung 9 - 1, Rathaus, Stiege 4, 1. Stock), bis 2006 Wiener Stadt- und Landesbibliothek.

Geschichte

Die älteste Bibliothek der Stadt Wien, die 1466 erstmals urkundlich erwähnt wird, deren Ursprung jedoch sicher weiter zurückreicht, wurde 1780 an die Hofbibliothek (heute Österreichische Nationalbibliothek) verkauft. Nach verschiedenen Anläufen (unter anderem Franz Tschischka 1828) wurde über Antrag von Bürgermeister Seiller am 29. April 1856 die Wiener Stadtbibliothek zunächst als Amtsbibliothek neu eingerichtet. Durch mehrere Schenkungen und Legate wurden die Sammlungsgebiete der Bibliothek jedoch bald ausgeweitet.

1878 wurde mit der Sammlung von literarischen Handschriften begonnen, 1897 mit der Sammlung von Musikdrucken und -autographen (beide Bereiche werden seit 1905 als Sondersammlungen geführt). Seit 1923 werden auch gezielt Plakate gesammelt. 1930 wurde eine Zeitungsdokumentation angelegt und nach 1945 eine Personendokumentation. Bestandlücken aus der Zeit vor der Neugründung der Bibliothek konnten durch die Übernahme großer Sammlungen beziehungsweise Nachlässe von Gelehrten, Schriftstellern und Bibliophilen (unter anderen Theodor von Karajan, Joseph Feil, Ludwig August Frankl, Max von Portheim, Richard Kralik, Gustav Gugitz, Eduard Castle, Walter Sturminger) sowie von Verlagsarchiven (Artaria, Gerold, Doblinger, Universal-Edition und andere) teilweise geschlossen werden.

Die Bibliothek war ursprünglich im Alten Rathaus untergebracht und übersiedelte 1886 ins Neue Rathaus. Bemerkenswert sind die im Ursprungszustand erhaltenen Räumlichkeiten der Bibliothek für die Benützung. Die Musiksammlung (seit 1991) und die Dokumentation (seit 2011) befinden sich seit 1991 im Haus 1, Bartensteingasse 9. Zu dieser Dependance gehören auch Räume, die von Adolf Loos eingerichtet und die unter Wahrung der historischen Substanz adaptiert wurden. Seit 2013 ist ein musealer Rundgang durch die vor allem für Veranstaltungen genutzten Räumlichkeiten möglich. Die Druckschriftensammlung und deren Depots sowie die Handschriftensammlung befinden sich im Rathaus.

Nach der Übersiedlung des Wiener Stadt- und Landesarchivs (MA 8) in den Gasometer D (Gasometer-City) wurden die im Rathaus frei gewordenen Räume der Bibliothek zugeteilt, im Sommer 2003 für deren Zwecke grundlegend adaptiert und ab 20. Oktober 2003 den Besuchern der Bibliothek zur Verfugung gestellt; die offizielle Eröffnung fand am 20. November 2003 statt. Anschließend wurde im Hof Sechs des Rathauses, in dem sich seinerzeit das Heizhaus befunden hatte, ein dreistöckiger Tiefspeicher errichtet. Im Erdgeschoß darüber befindet sich seither die Plakatsammlung und die Restaurierwerkstätte der Bibliothek. Der Dachgarten am Tiefspeicher wurde vom Künstlerpaar Lois und Franziska Weinberger gestaltet und mit dem renommierten Bauherrenpreis 2006 ausgezeichnet.

Lesesaal der Wienbibliothek im Rathaus, © Georg Lembergh

Sammlungsschwerpunkte

Die Wienbibliothek im Rathaus ist eine der wichtigsten wissenschaftlichen Bibliotheken mit Wien-Bezug. Sie kann nicht nur einzigartige Viennensia und Austriaca, sondern auch umfangreiche Nachlässe vieler Persönlichkeiten vorweisen. Der Bestand umfasst den Zeitraum vom späten 18. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart und reicht im Bereich der Druckschriften ins späte 15. Jahrhundert. Seit 1982 müssen von allen in Wien erscheinenden Publikationen Freistücke an die Bibliothek abgeliefert werden (Pflichtexemplarrecht).

Druckschriftensammlung

Die Druckschriftensammlung umfasste zu Jahresbeginn 2014 fast 600.000 gebundene Druckwerke, rund 3.500 laufend bezogene Reihen sowie Zeitungen und Zeitschriften, zahlreich Einblattdrucke und Konvolute. Die Druckwerke konzentrieren sich auf Geschichte, Topographie und Kultur der Stadt Wien, Werke von in Wien geborenen oder lebenden Autoren sowie Literatur über diese Personen, Fachliteratur zu den Schwerpunkten der Bibliothekssammlungen sowie Austriaca und kommunalwissenschaftliche Literatur. Aufgrund der zentralen Stellung Wiens in der k. (und) k. Monarchie verfügt die Bibliothek auch über einen beachtlichen Bestand an Literatur über das Gebiet der Monarchie und seine Bewohner. Als Amtsbibliothek besitzt sie neben der aktuellen österreichischen Rechtsliteratur eine umfangreiche Sammlung älterer österreichische Rechtsquellen.

Durch Schenkungen und Legate entstanden daneben Spezialsammlungen (so beispielsweise zu den Türkenkriegen [insbesondere zu den beiden Türkenbelagerungen 1529 und 1683], zur Literatur aus der Zeit der "erweiterten Preßfreiheit" unter Joseph II., zur Revolution 1848 und zum ersten Weltkrieg), Sammlungen von Adress-, Personen- und Gewerbeschemata, Almanachen, Gebetbüchern, Kalendern, Koch- und Kinderbüchern, Reiseführern und -beschreibungen, Theaterzetteln und Programmen der Wiener Bühnen und Textbüchern sowie ein kulturhistorisch bedeutender Bestand an erotischer Literatur. Eine umfangreiche Sammlung von Wiener Zeitungen und Zeitschriften sowie eine Partezettelsammlung vervollständigen diesen Bestand.

Veranstaltungsreihe "koid=woam" in den Loos-Räumen der Wienbibliothek im Rathaus, Gruppe: Netnakisum, © Georg Lembergh

Handschriftensammlung

Die Handschriftensammlung umfasste zu Jahresbeginn 2014 rund 240.000 inventarisierte Handschriften und zahlreiche vorgeordnete Nachlässe. Der Grundstein zu dieser Sammlung wurde 1878 mit der Schenkung des Grillparzer-Nachlasses durch Katharina Fröhlich an die Stadt Wien gelegt. Gesammelt werden Manuskripte, Briefe, persönliche Dokumente sowie biographisches Material von Persönlichkeiten, die zu Wien oder in Wien lebenden Personen in irgendeiner Beziehung stehen. Der Sammlungsschwerpunkt liegt auf Autographen der Literatur und Korrespondenzen des 19. und 20. Jahrhunderts (neben Grillparzer sind vor allem die Nachlässe von Ludwig Anzengruber, Marie von Ebner-Eschenbach, Johann Nestroy, Ferdinand Raimund und Ferdinand von Saar, aber auch von Wolfgang Bauer, Theodor Csokor, Helmut Eisendle, Franz Karl Ginzkey, Fritz Hochwälder, Friedrike Mayröcker, Max Mell, Friedrich Torberg und Hans Weigel zu nennen).

Dazu kommen das Karl-Kraus-Archiv (seit 2016 im UNESCO National Memory of the World Register) sowie Nachlässe oder größere Bestände von Musikern (Beethoven, Johannes Brahms, Alban Berg), Künstlern (Ferdinand Georg Waldmüller, Egon Schiele, Adolf Loos, Josef Engelhart), Schauspielern (Adolf Sonnenthal, Josef Lewinsky), Wissenschaftlern (Heinrich Friedjung, August Sauer, Eduard Castle) und Politikern (Cajetan Felder, Karl Lueger, Viktor Matejka).

Darüber hinaus gibt es kaum einen Namen von Bedeutung vor allem der deutschsprachigen Literatur seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, der nicht durch einen Bestand an Autographen dokumentiert wäre. Bemerkenswert ist auch die Sammlung von Stammbüchern vorwiegend aus der Biedermeierzeit mit Eintragungen bedeutender Zeitgenossen und zum Teil schönem Bilderschmuck (Mathias J. Ranftl, Jakob Schindler, Josef Danhauser).

Ausstellung "Stadt und Frauen. Eine andere Topografie von Wien" vom 24.10.2008–31.07.2009 in der Wienbibliothek im Rathaus, © Georg Lembergh

Musiksammlung

Die Musiksammlung umfasste Anfang 2014 rund 19.000 Musikhandschriften und rund 75.000 Musikdrucke sowie zahlreiche vorgeordnete und ungeordnete Nachlässe. Sie ist aus der Nikolaus-Dumba-Schenkung eines Konvoluts von Schubert-Autographen an die Stadt Wien entstanden. Gesammelt werden Musikautographen und Notendrucke des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Musiksammlung verwahrt die größte Schubert-Sammlung der Welt (Aufnahme in das "Memory of the World"-Register der UNESCO 2001) sowie die umfassendste Sammlung der gesamten Strauss-Dynastie mit dem Nachlass von Johann Strauss (Sohn) sowie Josef Lanners, die Nachlässe von Wilhelm Kienzl, Franz von Suppè, Carl Millöcker und Julius Bittner sowie reiches Material zur Musik des klassischen, romantischen und expressionistischen Wiener Umfelds (unter anderm Hugo Wolf, Gustav Mahler, Arnold Schönberg), zur Operette und Volksmusik, zum Wienerlied und zur Unterhaltungs- und Schlagermusik des 19. und 20. Jahrhunderts. Besonders hervorzuheben sind auch die Bestände zu Ernst Krenek (wesentlicher Teil der Skizzen zu dessen Kompositionen) sowie die Verlagsarchive Universal-Edition und Doblinger.

Besonderheiten stellen der Nachlass von Adolf Müller senior mit den Vertonungen zu Nestroys Bühnenwerken und das sogenannte "Marscharchiv" des Kapellmeisters Eduard Pfleger, eine Sammlung von rund 3.000 österreichischen Armeemärschen, dar.

Plakatsammlung

Die 1923 begründete Plakatsammlung umfasst Anfang 2014 rund 300.000 Plakate. Es werden alle in Wien affichierten Plakate archiviert. 1975 wurde das gesamte historische Plakatarchiv der Firma GEWISTA übernommen. Die ältesten Bestände sind Ankündigungsplakate, die aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts datieren. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Flugschriften zur Revolution von 1848 und Wahlplakate aller politischen Parteien zu den Wahlen in der Ersten und der Zweiten Republik. Darüber hinaus verfügt die Plakatsammlung über einen sehr umfangreichen Bestand an Produktwerbungs-, Künstler-, Theater- und Filmplakaten des gesamten 20. Jahrhunderts. Die Plakatsammlung der Wienbibliothek ist eine der weltweit größten Sammlungen dieser Art. Derzeit sind rund 150.000 Plakate online recherchierbar. Davon können etwa 40.000 mit Bild abgerufen werden.

Tiefspeicher der Plakatsammlung der Wienbibliothek im Rathaus, © Wienbibliothek im Rathaus

Dokumentationen

Portheim-Katalog

Der sogenannte Portheim-Katalog ist ein Teil des Lebenswerkes Max von Portheims, der seinerzeit als der bekannteste österreichische Geschichtsforscher galt. Portheim war Privatgelehrter, Sammler und Bibliophiler, der Literatur und Quellen zur zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts sammelte. Er erarbeitete als Zusatz und Teil des Bücherverzeichnisses jenen Zettelkatalog, der sich heute unter der Bezeichnung Portheim-Katalog in der Bibliothek befindet. Dieser Katalog stellt eine höchst wertvolle Quelle zum Studium der theresianisch-josephinisch-leopoldinischen Epoche dar.

Wurzbach-Dokumentation

Eine der wichtigsten Zeitungsauschnitts-Sammlungen ist die von Constantin von Wurzbach, der als Bibliothekar in Wien lebte und von 1856 bis 1891 das "Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich" in sechzig Bänden herausgab. Er legte eine Dokumentation über bedeutende Persönlichkeiten der Habsburgermonarchie an. Diese Sammlung an Zeitungsausschnitten biographischen Inhalts ist heute in 1.453 Kartons alphabetisch geordnet zugänglich.

Zeitungsindex und Chronik

Die Zeitungsdokumentation wertet die wichtigsten Wiener Zeitungen aus. Aufgenommen werden Wien betreffende Meldungen und Artikel über kulturelle, soziale, kommunale und politische Ereignisse sowie Berichte über Persönlichkeiten, die im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen. Die seit 1923 angelegte Chronik der Stadt Wien dokumentiert die wichtigsten geschichtlichen und kulturellen Ereignisse der Stadt.

Tagblatt-Archiv

Das Tagblatt-Archiv wurde 2002 von der Wiener Arbeiterkammer an die Wienbibliothek übertragen. Es enthält Zeitungsausschnitte aus zahlreichen in- und ausländischen Zeitungen bis in das Jahr 2000. Den zentralen Teil des Archivs bildet die mehr als 60.000 Mappen umfassende Sammlung an biographischen Unterlagen, die alphabetisch geordnet sind (Personenmappen). In so genannten Länder- und Sachmappen finden Sie darüber hinaus thematisch sortierte Zeitungsausschnitte.

Weitere Zeitungauschnittsammlungen zu verschiedenen Themen runden den Bestand ab.


Digitale Bibliothek

Die Wienbibliothek im Rathaus baut kontinuierlich eine digitale Welt von alten Wien-Büchern auf. Dies geschieht nach systematischen Gesichtspunkten. So entsteht eine Art digitale Freihandbibliothek, die grundlegende Literatur zur Wiener Geschichte und Kulturgeschichte enthalten soll. Als erster Baustein fungieren die Wiener Adressbücher (inklusive Häuserschematismen), die den "Lehmann", den Klassiker des Wiener Adressbuches ergänzen und die Lücke vor 1859 zu schließen trachten. Neben den Adressbüchern finden sich auch Reiseführer und Stadtbeschreibungen sowie Stadtpläne und Karten von Wien. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Bestände der Wienbibliothek zum Ersten Weltkrieg, allen voran die umfassende Zeitungsausschnittsammlung.

Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf Wien relevanten Themen des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Neben dem Schwerpunkt "Wienbücher" werden auch die wertvollen Bestände der Musik- und Handschriftensammlung, wie zum Beispiel der Familie Strauss oder Hugo Wolf, digitalisiert und nach und nach hier zur Verfügung stehen.

Direktoren / Direktorin


Siehe auch

Magistratsabteilung 9 - Wienbibliothek im Rathaus


Literatur

Bibliothekführer:

  • Franz Patzer [Hg.]: Die Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Ein kleiner Führer durch eine große Sammlung. Wien: Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1976 (21980)
  • Informationen aus der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Heft 1: Allgemeine Informationen. Wien: Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1980
  • Informationen aus der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Heft 2: Handschriftensammlung. Wien: Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1981
  • Informationen aus der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Heft 3: Musiksammlung. Wien: Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1982
  • Herwig Würtz [Hg.]: Die Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Wien: Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1993 (21995)


Bibliotheksgeschichte:

  • Oskar Katann: Die Wiener Stadtbibliothek. Wien: Elbemühl 1926
  • Fritz Racek: 50 Jahre Musiksammlung der Wiener Stadtbibliothek. Manuskript. Wien: [o.V.] 1955
  • Festschrift zum hundertjährigen Bestehen der Wiener Stadtbibliothek. 1856 - 1956. Wien: Verlag für Jugend und Volk 1956 (Wiener Schriften, 4)
  • Karl Gladt: Zur Geschichte der Wiener Stadtbibliothek 1956 bis 1966. In: Die Wiener Stadtbibliothek. 1956 - 1966. Ausgewählte Beiträge. Wien: Verlag für Jugend und Volk 1966 (Wiener Schriften, 24), S. 25 ff.
  • Albert Mitringer: Zur Neugestaltung der Wiener Stadtbibliothek 1951 bis 1966. In: Die Wiener Stadtbibliothek. 1956 - 1966. Ausgewählte Beiträge. Wien: Verlag für Jugend und Volk 1966 (Wiener Schriften, 24), S. 10 ff.
  • Albert Mitringer: 100 Jahre Stadtbibliothek [Rede anläßlich der Eröffnung der Ausstellung "100 Jahre Stadtbibliothek"]. In: Veröffentlichungen aus der Wiener Stadtbibliothek. 3. Folge. Wien: Jugend und Volk 1969 (Wiener Schriften, 30), S. 34 ff.
  • Franz Baltzarek: Die Wiener Stadtbibliothek 1690-1780. In: Wiener Geschichtsblätter 25 (1970), S. 69 ff.
  • Manfred Arndorfer: Die Wiener Stadt- und Landesbibliothek von 1966 bis 1975. Hausarbeit. Univ. Wien. Wien 1977
  • Franz Patzer: Die Bibliothek der Stadt und des Landes Wien (1965-1977). In: Die Kulturarbeit der Stadt Wien. 1965 - 1977. Wien [u.a.]: Jugend und Volk 1978 (Wiener Schriften, 42), S. 205 ff.
  • Brigitte Psarakis: Das Ende der erste Wiener Stadtbibliothek, ihr Verkauf an die Hofbibliothek bis 1780. Gründe, Vorgeschichte, Durchführung. Hausarbeit. Univ. Wien. Wien 1980
  • Herwig Würtz [Hg.]: Zur Eröffnung der Neuen Musiksammlung. Wien: Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1991
  • Julia Danielczyk / Christian Mertens / Sylvia Mattl-Wurm [Hg.]: Das Gedächtnis der Stadt. 150 Jahre Wienbibliothek im Rathaus. Wien: Verlag für Geschichte und Politik [u.a.] 2006
  • Sylvia Mattl-Wurm [Hg.]: "Jeder sei sein eigener Dekorateur" Zur Geschichte der Loos-Räume in Wien I., Bartensteingasse 9. [Wien]: Metroverlag 2013


Periodische Veröffentlichungen:

  • Wechselausstellung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Wien: Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1974-2005
  • Publikationen aus der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Wien: Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1993-2003
  • Schriftenreihe zur Musik. Tutzing: Schneider 1989 ff.
  • Magazin der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Wien: Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1991-1994
  • Plakate aus der Sammlung der Wienbibliothek. Wien: Wienbibliothek im Rathaus 2008 ff.


Literatur zu den Beständen:

  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Nebst Quellen- und Literaturhinweisen. 5 Bände. Wien: Jugend und Volk 1947-1958
  • Fritz Racek: Von den Schuberthandschriften der Stadtbibliothek. In: Festschrift zum hundertjährigen Bestehen der Wiener Stadtbibliothek. 1856-1956. Wien: Verlag für Jugend und Volk 1956 (Wiener Schriften, 4), S. 98 ff.
  • Karl Gladt: Die Handschriften Johann Nestroys. Graz / Wien: Böhlau 1967
  • Ferdinand Wernigg: Bibliographie österreichischer Drucke während der "erweiterten Preßfreiheit" 1781-1795. 2 Bände. Wien [u.a.]: Jugend und Volk 1973-1979 (Veröffentlichungen aus der Wiener Stadtbibliothek, 4 und 6)(Wiener Schriften, 35 und 41)
  • Ernst Hilmar: Verzeichnis der Schubert-Handschriften in der Musiksammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Kassel [u.a.]: Bärenreiter 1978 (Catalogus musicus, 8)
  • Bernhard Denscher [Red.]: Tagebuch der Straße. Geschichte in Plakaten. Wien: Österreichischer Bundesverlag [u.a.] 1981
  • Bernhard Denscher: Die Plakatsammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. In: Biblos 35 (1986), S. 282 ff.
  • Walter Obermaier: Die Handschriftensammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek als Quelle zur Geschichte des Volkstheaters in der ersten Hälften des 19. Jahrhunderts. In: Biblos 35 (1986), S. 253 ff.
  • Hermann Böhm: Die Stammbücher und Poesiealben der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Eine kulturhistorische Bestandaufnahme. Hausarbeit zur Prüfung für den höheren Bibliotheksdienst. Wien: Selbstverlag 1988
  • Anton Mantler: Die Theaterzettelsammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Ein Beitrag zur Geschichte des Theaterzettels im 18. und 19. Jahrhundert. Hausarbeit zur Prüfung für Beamte des höheren Bibliotheksdienstes der Stadt Wien. Wien: Selbstverlag 1989
  • Gerhard Renner: Die Nachlässe in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Ein Verzeichnis. Wien: Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1993 (Publikationen aus der Wiener Stadt- und Landesbibliothek, 1)
  • Ludwig Neunlinger / Konstanze Mitterndorfer / Johanna Pisa: Wiener Stadt- und Landesbibliothek. In: Handbuch der Historischen Buchbestände in Österreich. Band 1. Hildesheim / Wien: Olms-Weidmann 1994, S. 159 ff.
  • Hermann Böhm [Bearb.]: Karl Kraus contra... Die Prozeßakten der Kanzlei Oskar Samek in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. 4 Bände. Wien: Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1995-1997
  • Markus Feigl / Julia König [Hg.]: 70er. Plakate aus der Sammlung der Wienbibliothek. Wien: Wienbibliothek im Rathaus 2008 (Plakate aus der Sammlung der Wienbibliothek, 1)
  • Julia König [Hg.]: 50er. Plakate aus der Sammlung der Wienbibliothek. Wien: Wienbibliothek im Rathaus 2009 (Plakate aus der Sammlung der Wienbibliothek, 2)
  • Julia König [Hg.]: 60er. Plakate aus der Sammlung der Wienbibliothek. Wien: Wienbibliothek im Rathaus 2011 (Plakate aus der Sammlung der Wienbibliothek, 3)
  • Julia König [Hg.]: Filmplakate. Plakate aus der Sammlung der Wienbibliothek. Wien: Metroverlag 2012 (Plakate aus der Sammlung der Wienbibliothek, 4)
  • Wienbibliothek: Zwei Sammlungen in UNESCO National Memory of the World Register aufgenommen. In: Rathauskorrespondenz, 08.07.2016

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