Weihburggasse 13-15

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1., Weihburggasse 11-13, um 1940
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1829
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Zum goldenen Engel
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  7.06.2017 durch DYN\krabina
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Bildname Weihburggasse11-13.jpg
Bildunterschrift  1., Weihburggasse 11-13, um 1940
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Stadtplanung, Reiffenstein
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtWeihburggasse13-15

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt91018211862
Stadt96517951821
Stadt96617951821
Stadt94117701795
Stadt94217701795
Stadt90918211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Weihburggasse 13-15 (Konskriptionsnummern 909 und 910).

Vorgängerbauten

Haus Stadt 909 / Weihburggasse 13

Die erste urkundliche Erwähnung dieses Hauses stammt aus dem Jahr 1445. 1489 erwarb es ein Kaplan für eine Messstiftung, "so eine ersame Person" gewidmet hatte. In der Folge blieb es ein halbes Jahrhundert lang im Besitz dieser Stiftung, wobei es in dieser Zeit zweimal abbrannte. Ab 1559 gehörte es dem Chirurgen Franz Emerich. In den Jahren 1566 und 1664 wird es als zweistöckig und 1795 als vierstöckig verzeichnet.

Haus Stadt 910 / Weihburggasse 15 "Zum goldenen Engel"

1440 wird hier erstmals ein Gebäude urkundlich erwähnt. 1489 wurde auch dieses Haus von einer (anderen) Messstiftung angekauft, die es aber um 1530 wieder abstieß. Das noch 1566 einstöckige Gebäude war 1664 zweistöckig und 1795 vierstöckig. Ab dem späten 17. Jahrhundert befand sich hier das Gasthaus "Zum goldenen Engel".


Neubau 1829

1829 (laut Harrer [ Paul Harrer: Wien, seine Häuser ] 1850) entstand das heutige Doppelhaus, das ursprünglich zwei Toreingänge hatte. Zwecks Vergrößerung der anschließenden Geschäftslokale wurde der Eingang bei Nummer 13 aufgehoben und zugemauert. Haus Nummer 13 steht auf einer Grundfläche von 274, Nummer 15 auf 187 Quadratmetern. Aufgrund einer Verfügung der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) wurde es 1941 beschlagnahmt und 1948 zurückgegeben. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs (8. April 1945) wurde vor allem Nummer 15 beschädigt: Obwohl es selbst von einer Bombe getroffen wurde, entstanden die meisten Schäden durch die Bomben, die das Nachbarhaus Weihburggasse 17 trafen. Dabei wurde das Dach zu großen Teilen weggerissen und mehrere Wohnungen stark beschädigt. Aufgrund von Materialmangel konnte erst im Oktober 1946 mit der Reparatur begonnen werden.


Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre

Haus Stadt 910:

  • Gasthaus "Zum goldenen Engel"


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 5, 1. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 61-65