Wasserstadel

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1561
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach zum Feuerlöschen gespeicherte Wasservorräte
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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BezirkStraßeHausnummer
1Am Hof9-10

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt30717701795
Stadt33118211862
Stadt35917951821
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Wasserstadel (1, Am Hof 9, Konskriptionsnummer 331).

Der Name dieses Hauses, das sich ab 1561 urkundlich nachweisen lässt, leitet sich von den hier zum Feuerlöschen gespeicherten Wasservorräten ab. Daneben wurde im Erdgeschoß auch Heu gelagert. Außerdem waren die vom Unterkammeramt (Stadtbauamt) betreuten Löschgeräte der Feuerwehr im Wasserstadel untergebracht. Nach 1700 entstand hier das barocke Unterkammeramtsgebäude, das bis zum Zweiten Weltkrieg bestand. In den Jahren 1953-1955 wurde es neu erbaut, wobei die historische Fassade teilweise wiederhergestellt wurde. Noch heute befindet sich hier ein Teil der Zentrale der Feuerwehr.

siehe auch Unterkammeramt (Gebäude).

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 2. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 282-284