Waltraut Haas

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Personenname Haas, Waltraut
Abweichende Namensform Haas, Waltraud
Titel
Geschlecht weiblich
GND 128987537
Geburtsdatum 09.06.1927
Geburtsort Wien
Sterbedatum
Sterbeort
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Schauspielerin, Sängerin
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Gedenktage, Gedenktage-GW
Letzte Änderung am  20.09.2017 durch DYN\krabina
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AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Rose vom Wörthersee als beste Schauspielerin2001
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst2002
Goldene Harfe des Musikvereins Freunde der Operette2003
Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien19 Februar 200812 Mai 2010
Goldener Rathausmann29 April 2016
Perle des Atlantik bei den Filmfestspielen in Mar del Plata1957
Robert Stolz-Preis1988
Großes Ehrenzeichen Niederösterreich2001
Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold10 Dezember 198710 Februar 1988

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NameVerwandtschaftsgrad
Marcus StrahlSohn
Erwin StrahlGatte

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Waltraut Haas, * 9. Juni 1927 Wien, Schauspielerin, Sängerin.

Biographie

Waltraut Haas wuchs im Schloss Schönbrunn auf, wo ihre Mutter ein Restaurant betrieb. Sie besuchte zunächst eine Modeschule, bevor sie am Wiener Konservatorium Schauspielunterricht erhielt. Ihr erstes Engagement bekam sie am Landestheater Linz. 1948 kam sie nach Wien ans Burgtheater; es folgten Engagements am Stadttheater, Renaissancetheater und am Theater in der Josefstadt.

Berühmt wurde Waltraut Haas, deren erklärtes Vorbild Doris Day war, allerdings durch ihre Filmrollen. 1947 engagierte sie Willi Forst als Mariandl für seinen "Hofrat Geiger". Der Streifen wurde einer der größten Kassenerfolge des österreichischen Nachkriegsfilms und machte die Schauspielerin über Österreich hinaus bekannt. Es folgten Filme wie "Gruß und Kuß aus der Wachau", "Die Rose am Wörthersee", "Die schöne Müllerin", "Musik im Blut", "Der Bettelstudent" und "Im weißen Rößl" (mit Peter Alexander; Waltraut Haas war die "Röß'lwirtin"). Mit dem Mariandl und der Röß'lwirtin ist "die Haas" ein nicht zu unterschätzender Faktor der österreichischen Fremdenverkehrswerbung geworden. Waltraut Haas wirkte an rund 70 Spielfilmen mit und war auch seit dem Beginn des Fernsehens in diesem Medium präsent.

1964 heiratete Waltraut Haas den Schauspieler Erwin Strahl. Der gemeinsame Sohn Marcus Strahl (* 1968) entschied sich ebenfalls für die Theaterlaufbahn und ist als Regisseur und Schauspieler tätig. Seit 2005 leitet er die Wachaufestspiele in Weissenkirchen.

Mit Eigenproduktionen unter der Regie ihres Mannes ging sie auf Tourneen in Deutschland und der Schweiz. Die größten Erfolge feierte das Ehepaar mit Ephraim Kishons Shakespeare-Persiflage "Die Lerche war's" und mit Jan de Hartogs musikalischer Komödie "I do, I do". Lange gespielt wurde auch die Komödie "Nächsten Samstag bitte" im Kölner Theater am Dom. 2011 wurde sie gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann Erwin Strahl mit einem Stern auf dem "Hietzinger Walk of Fame" geehrt. Zu ihrem 70-jährigen Bühnenjubiläum wurde Waltraud Haas nach der Premiere von "Othello darf nicht platzen" im Gloriatheater 2016 der Goldene Rathausmann verliehen. Auch ihren 90. Geburtstag wird Waltraut Haas auf der Bühne dieses Theaters begehen, nämlich als schrullige Erbtante in der Komödie "Der Himmel auf Erden".

Literatur

Links