Währinger Allgemeiner Friedhof

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Währinger Ortsfriedhof, 1902
Art des Objekts Friedhof
Jahr von 1783
Jahr bis 1923
Name seit
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Bezirk 18
Lage Währinger Park
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  30.09.2017 durch DYN\michaelorenz
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Bildname HMW 027342 00002.jpg
Bildunterschrift  Währinger Ortsfriedhof, 1902
Bildquelle HMW 27342/2, Foto: A. Stauda
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Währinger Allgemeiner Friedhof (18, Währinger Park), einer der fünf Kommunalfriedhöfe. Er wurde 1783 bis 1874 belegt. 1854 und 1872 wurde der Friedhof erweitert. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Friedhof in den Währinger Park umgestaltet (Eröffnung am 12. Oktober 1923). Die wichtigsten Grabdenkmäler berühmter Persönlichkeiten wurden nach der Auflassung des Friedhofs in einem Grabmalhain bewahrt. 1924 wurde ein Denkmal zur Erinnerung an die Opfer des Revolutionsjahrs 1848 errichtet ("Heinrich Jellinek - Dr. Alfred Becher - Wenzel Messenhauser - Robert Blum - 1848").

Währinger Friedhof (Eingang), um 1901

Auf dem Währinger Allgemeinen Friedhof wurden unter anderen Ignaz Aßmayer, Alfred Julius Becher, Anton Behsel, Robert Blum (Politiker), Joseph Leopold Eybler, Ferdinand Fellner der Ältere, Friedrich Gentz, Carl Ritter von Ghega, Joseph Hardtmuth, Georg Hellmesberger der Ältere, Johann Valentin Hildenbrand, Joseph Hollan, Cäsar Wenzel Messenhauser, Joseph Schreyvogel, Paul Sprenger, Franz Michael Vierthaler und Stephan Wohlleben bestattet.


Literatur

  • Franz Knispel: Zur Geschichte der Friedhöfe in Wien. Wien: Wiener Stadtwerke - Städtische Bestattung 1992, Band 2, S. 140 ff.
  • Hans Pemmer: Der Gräberhain im Währingerpark. In: Amtsblatt 88/1949
  • Das neue Wien. Städtewerk. Hg. unter offizieller Mitwirkung der Gemeinde Wien. Band 3 Wien: Elbemühl 1926-1928, S. 26
  • Währing. Ein Heimatbuch des 18. Wiener Gemeindebezirks. Wien: Selbstverlag Währinger Heimatkunde 1923-1925, S. 611 ff.
  • Christine Klusacek / Kurt Stimmer: Währing. Vom Ganserlberg zum Schafberg. Wien: Mohl 1989, S. 186 ff., 219