Vinzenz Hackenberger

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Personenname Hackenberger, Vinzenz
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum
Geburtsort
Sterbedatum 1458
Sterbeort
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Apotheker
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  23.06.2016 durch WIEN1\lanm08wuc
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF


Es wurden noch keine Funktionen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Auszeichnungen zu dieser Person erfasst!

Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Wirkungsadresse1Graben12
Wirkungsadresse1Bräunerstraße1
Wohnadresse1Kärntner Straße14
NameVerwandtschaftsgrad
Wolfgang LengenauerSchwiegervater
Katharina HackenbergerGattin

Es wurden noch keine Beziehungen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Objekte nach dieser Person benannt!

Vinzenz Hackenberger, urkundlich nachweisbar ab 1435, † 1458 Wien, Apotheker, Gattin Katharina († 1475; Tochter des Apothekers Wolfgang Lengenawer, zweite Ehe [1465] mit Friedrich Gerung), Sohn des Wundarztes Meister Clemens.

Besaß 1435 mit seinen Geschwistern das ererbte väterliche Haus 1, Kärntner Straße 14 ("Ziegelhaus", Konskriptionsnummer 1049) und 1443 ein Haus mit Stadel und Garten vor dem Kärntnertor. 1436 kaufte er von Hanns Eschenauer ein Haus am Graben (nächst dem Haus seines Schwiegervaters; Stadt 1121, heute Nr. 12), in dem sich in der Folge seine Apotheke (wahrscheinlich die "[Blaue Apotheke]]") bzw. (1465) jene des Konrad Reutter befand, und erwarb 1448 auch das Nachbarhaus (Stadt 1122, heute Graben 13, Bräunerstraße 1). Das ansehnliche Haus Hackenbergers am vornehmen Graben eignete sich besonders zur Aufnahme illustrer Gäste und für Festlichkeiten; 1456-1458 benützten Ladislaus Postumus und Kaiserin Eleonore das Haus für Veranstaltungen, doch hatte Hackenberger auch des öfteren Ärzte und Apotheker bei sich zu Gast (so fand etwa 1454 hier ein Symposion statt).


Literatur

  • Hans Pemmer: Der Graben und seine Bewohner. In: Jahrbuch des Vereines für Geschichte der Stadt Wien 14 (1956), S. 118
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur, Wien ²1951 ff (Manuskript im WStLA), S. 63
  • Ignaz Schwarz: Geschichte des Wiener Apothekerwesens im Mittelalter. Wien: Verlag des Wiener Apotheker-Hauptgremiums 1917 (Geschichte der Apotheken und des Apothekerwesens in Wien, 1), S. 59 ff.
  • Leopold Hochberger / Joseph Noggler: Geschichte der Wiener Apotheken. Wien: Verlag des Wiener Apotheker-Hauptgremiums 1917-1919, S. 15
  • Felix Czeike: Die Apotheken rund um den Stock-im-Eisen-Platz, in: Wiener Geschichtsblätter. Wien: Verein für Geschichte der Stadt Wien, 1986, insbes. LXII f.
  • Felix Czeike: Geschichte der Wiener Apotheken, Die Apotheken im heutigen ersten Wiener Gemeindebezirk. Innsbruck: Studienverlag. Band 50, 2010, S. 499-528