Valentin Streffleur

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Personenname Streffleur, Valentin
Abweichende Namensform
Titel Ritter
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 18.02.1808
Geburtsort Wien
Sterbedatum 05.07.1870
Sterbeort Purkersdorf
Begräbnisdatum 05.07.1870
Friedhof Friedhof Hütteldorf
Grabstelle Gruppe 5, Reihe 12, Nummer 4
Ehrengrab ja
Beruf Offizier, Beamter, Schriftsteller, Geograph
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche Streffleurgasse
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  7.02.2017 durch DYN\lanm09bub
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FunktionFunktion vonFunktion bis
Abgeordneter zum Frankfurter Parlament in der Paulskirche
Garde-General-Adjutant für Wien und NiederösterreichMai 1848
Generalkriegskommissär im Kriegsministerium1859
Oberbefehlshaber der Nationalgarde1948

Es wurden noch keine Auszeichnungen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Adressen zu dieser Person erfasst!

NameVerwandtschaftsgrad
Anna HettGattin
Hermine von StreffleurTochter
Heinrich FörsterSchwiegersohn
Rudolf Förster-StreffleurEnkel

Es wurden noch keine Beziehungen zu dieser Person erfasst!

Streffleur Valentin (4. Oktober 1866 Ritter von), * 18. Februar 1808 Wien, † 5. Juli 1870 Purkersdorf, Niederösterreich, Offizier, Beamter, Schriftsteller, Geograph. Schlug zunächst die militärische Laufbahn ein, unterrichtete 1847-1848 Erzherzog Franz Joseph (den späteren Kaiser) in Kriegswissenschaft und übernahm 1848 (26. Juli-6. Oktober [Rücktritt]) das Oberkommando über die Nationalgarde. 1848/1849 österreichischer Delegierter bei der Deutschen Nationalversammlung in Frankfurt am Main, wechselte er 1850 in den k.k. Zivildienst (zunächst Sektionsrat im Handelsministerium [Bauwesen], 1859 Versetzung ins Kriegsministerium, wo er zum Sektionschef, Hofrat und Generalkriegskommissär aufstieg). In dieser Funktion gab er bis 1870 die „Österreichische Militärische Zeitschrift" heraus, in welcher er sich selbst fallweise mit Heeresorganisation befasste (unter anderem „Die Dienstvorschriften sämtliche Waffengattungen und Branchen der k. k. österreichischen Armee" sowie kartographische Arbeiten). Ab 1856 war er Mitglied der Geographischen Gesellschaft (zeitweise im Ausschuss), 1864-1870 Vizepräsident, des Vereins für Länderkunde von Niederösterreich; Nachlaß im Wiener Stadt- und Landesarchiv Streffleurgasse.

Literatur

  • Wolfgang Mayer: Nachlässe. Wien: 1988, S. 25 f (Veröffentlichungen des Wiener Stadt- und Landesarchivs: Reihe A, Serie 3, Heft 2)
  • Richard Perger: Die Gründung des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich - Folge eines Konflikts?. In: Jahrbuch Landeskunde Niederösterreich NF 53 (1987), S. 117 ff., S. 153.