Tuchlaubenhof

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1912
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Seitzerhof, Basar
Benannt nach Tuchhandel
Einlagezahl
Architekt Alfred Teller, Emmerich Spielmann
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser, Wolfgang Wirsig: Wiener Hofnamen
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BezirkStraßeHausnummer
1Steindlgasse1-3
1Seitzergasse6
1Tuchlauben7-7a

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt46017951821
Stadt23017701795
Stadt42718211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Tuchlaubenhof (1, Tuchlauben 7-7a, Steindlgasse 1-3, Seitzergasse 6), 1912 von den Architekten Alfred Teller und Emmerich Spielmann (der 1910 auch das Haus 1, Bognergasse 10 gebaut hatte) an der Stelle des alten Seitzerhofs (oder Basars, wie er gerne genannt wurde) errichtet. Der neue Hof besteht aus zwei Gebäudeteilen (Tuchlauben 7 und 7a), die durch einen Quertrakt mit Straßenunterführung miteinander verbunden sind. Die beiden Baublöcke der Straßenhofanlage zeigen abgerundete Ecken. Die Fenster sind durch weißen keramischen Schmuck zu horizontalen Bändern zusammengefasst, die auf reizvolle Weise mit der fein geriefelten Putzoberfläche kontrastieren.

Am 10. September 1945 wurde der Tuchlaubenhof von einer Kettenbombe getroffen, die das Haus Tuchlauben 7a großteils zum Einsturz brachte. Dabei kamen ein Rechtanwalt und seine Ehefrau ums Leben. Im April 1945 kam es durch Granattreffer zu weiteren Schäden.

Literatur

  • Friedrich Achleitner: Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert. Ein Führer. Band 3/1: Wien. 1.-12. Bezirk. Salzburg: Residenz-Verlag 1990, 3/1. S. 54 f.
  • Margarete Girardi: Wiener Höfe einst und jetzt. Wien: Müller 1947 (Beiträge zur Geschichte, Kultur- und Kunstgeschichte der Stadt Wien, 4) , S. 211 f.
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 2. Teil. Wien ²1951 (Manuskript im WStLA), S. 269-270
  • Andreas Lehne: Jugendstil in Wien. Wien: Jugend und Volk 1985 (Wiener Bezirkskulturführer 31), S. 18