Tiefer Graben 18

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von
Jahr bis
Andere Bezeichnung Hotel Tigra
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner Wolfgang Amadeus Mozart
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  5.06.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
1Tiefer Graben18

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Innere Stadt230
Innere Stadt322
Innere Stadt237
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Tiefer Graben 18, (Konskriptionsnummer 230).

Dieses, gleich den umliegenden Häusern von Tiefer Graben 10 bis einschließlich des Hauses Stadt 227, bis zur Hohen Brücke, bildeten bis 1715, zum Teil auch darüber hinaus, Bestandteile des bürgerlichen Zeughauses. Im Suttinger-Plan von 1648 wird an ihrer Stelle noch eine weiße unbeschrieben und unparzelierte Fläche gezeigt. Der Grund gehörte der Stadt, welche die hieraus gebildeten Einzelparzellen ab 1715 an Privatpersonen verkaufte.

Um dem an das Haus anstoßenden bürgerlichen Zeughaus nicht zu schaden, wurde ausbedungen, dass das Haus ohne Vorwissen des Stadtmagistrates nie verändert oder erhöht werden dürfe.

In diesem Gebäude wohnte im Sommer 1773 Wolfgang Amadeus Mozart mit seinem Vater (Gedenktafel). Die beiden Häuser Nummer 16 und 18, die unter Denkmalschutz stehen, wurden nach einem 1989 von Architekten Dipl.-Ing. Erich Huber (namens des Grundeigentümers, der Wieser GmbH, und nach Genehmigung seitens des Bundesdenkmalamts) vorgelegten Plan durch einen zurückgestaffelten viergeschossigen Baukörper überbaut und in das benachbarte Hotel Tigra (Nummer 14-20) eingebunden, wobei durch unterschiedliche Dach- und gering variierte Fensterausbildung die Vorstellung zweier Häuser erreicht wurde.


Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre

  • Hotel Tigra


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 4. Teil. Wien ²1953 (Manuskript im WStLA), S. 744-745