Tiefer Graben 12

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
1., Tiefer Graben 12-16
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1960
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Josef Vytiska
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  29.01.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Bildname WStLA Fotos Stadtplanung FB2 04500 0493.jpg
Bildunterschrift  1., Tiefer Graben 12-16
Bildquelle Scherb
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtTiefer Graben12

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Innere Stadt31917701795
Innere Stadt24017951821
Innere Stadt23318211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Tiefer Graben 12, (Konskriptionsnummer 233), mit einer Marienstatue in der Wandnische, aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Dieses, gleich den nachfolgenden Häusern bis einschließlich des Hauses Stadt 227, bis zur Hohen Brücke, bildeten bis 1715, zum Teil auch darüber hinaus, Bestandteile des bürgerlichen Zeughauses. Im Suttinger-Plan von 1648 wird an ihrer Stelle noch eine weiße unbeschrieben und unparzelierte Fläche gezeigt. Der Grund gehörte der Stadt, welche die hieraus gebildeten Einzelparzellen ab 1715 an Privatpersonen verkaufte.


Kriegsschäden

Die Häuser Tiefer Graben Nummer 8, 10 und 12 wurden durch den Luftangriff vom 10. September 1944 der in erster Linie der Feuerwehrzentrale Am Hof galt, durch deren unmittelbare Nachbarschaft in schwere Mitleidenschaft gezogen. Bei diesem Gebäude stürzte die rechte Haushälfte, der dritte und der zweite Stock ein und brachen in das erste Stockwerk durch. Somit war es mit den Nachbarhäusern, mit Ausnahme einiger Räume im Erdgeschoß unbewohnbar.


Neubau

1960 wurde ein Neubau durch den Architekten Josef Vytiska errichtet. Das neu errichtete Wohnhaus trägt den Namen des Biedermeiermalers Ferdinand Georg Waldmüller; er wurde jedoch (entgegen Angaben in der Literatur) nicht in einem früher an dieser Stelle gestandenen Haus geboren, sondern im Gebärhaus in der Alservorstadt.


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 4. Teil. Wien ²1953 (Manuskript im WStLA), S. 742-743