Theodor-Innitzer-Hof

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Theodor-Innitzer-Hof (2015)
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1560
Jahr bis
Andere Bezeichnung Kardinal-Innitzer-Hof
Frühere Bezeichnung Bauernfeindsches Haus
Benannt nach Theodor Innitzer
Einlagezahl
Architekt Josef Vytiska
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser, Wolfgang Wirsig: Wiener Hofnamen
Letzte Änderung am  6.06.2017 durch DYN\krabina
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Bildname Theodor-Innitzer-Hof.jpg
Bildunterschrift  Theodor-Innitzer-Hof (2015)
Bildquelle Sammlung der Wiener Hofnamen Wirsig
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
1Stephansplatz8A
1Brandstätte1
1Jasomirgottstraße2
1Stephansplatz8

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt62917951821
Stadt61617701795
Stadt62818211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Theodor-Innitzer-Hof (auch Kardinal-Innitzer-Hof; 1, Stephansplatz 8-8A, Brandstätte 1, Jasomirgottstraße 2; Konskriptionsnummer 628).

Vorgängergebäude

Hier stand einst das Bauernfeindsche Haus, das 1560 erbaut und 1874/1875 abgetragen und durch einen Prachtbau von Wilhelm Fränkel ersetzt wurde, der aus zwei selbständigen Gebäuden bestand, die beim großen Brand, der am 8. April 1945 am Stephansplatz wütete, vollständig ausbrannten.

Theodor-Innitzer-Hof

Der Hof, den man nach dem Kardinal Theodor Innitzer benannte, wurde nach Plänen von Josef Vytiska erbaut. Der Teil Stephansplatz 8-Brandstätte 1 wurde 1951/1952 (laut Czeike [ Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien ] 1956-1960) in Angleichung an das bereits 1951 errichtete Nebenhaus (Stephansplatz 8A, Jasomirgottstraße 2) errichtet und mit diesem zu einer Einheit verschmolzen. An der Fassade befindet sich das Wappen mit Innitzers Wahlspruch "In caritate servire", an der Hausecke links das Relief "Herzog Heinrich II. Jasomirgott" von Bildhauer Ferdinand Welz (1951).

siehe auch Brandstätte 1, Jasomirgottstraße 2 und Bauernfeindsches Haus.

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 3. Teil. Wien ²1951 (Manuskript im WStLA), S. 756-762