Thaliastraße

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Thaliastraße (1949)
Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1883
Jahr bis
Name seit 10.06.1883
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Lerchenfelder Straße
Benannt nach Thaliatheater
Bezirk
Lage
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Bildname Thaliastraße.jpg
Bildunterschrift  Thaliastraße (1949)
Bildquelle WStLA, Fotos des Presse- und Informationsdienstes, FC1: 4922/5
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Thaliastraße (16, Neulerchenfeld, Ottakring), benannt (10. Juni 1883) nach dem Thaliatheater; vorher (1873-1883 in Neulerchenfeld) Lerchenfelder Straße (in Ottakring erhielt sich dieser Name bis 1894).

Die Thaliastraße verläuft südlich des Ortskerns von Neulerchenfeld; der gerade Verlauf der Straße deutet (ebenso wie jener der noch weiter südlich bis zur Schmelz angelegten Straßenzüge) auf die rasterförmigen Parzellierung beziehungsweise Verbauung der Gründerzeit hin, die nach der Eingemeindung (1890/1892) einem Höhepunkt zustrebte. Folgt man der Thaliastraße in Richtung Wienerwald, so gelangt man in die gründerzeitlichen Ausflugsperipherie des heutigen 16. Bezirks, in deren Restaurationen und Gärten sich an Sonn- und Feiertagen die Arbeiterbevölkerung traf. Die in die Zeit der Selbständigkeit Ottakrings und Neulerchenfelds fallende gründerzeitliche Verbauungsphase fand im wesentlichen an der Einmündung von Watt- und Possingergasse, ihr Ende; erst nach 1890 drangen die Verbauungsspitzen weiter nach Westen vor. Baulücken und periphere Abschnitte, auch südlich der Thaliastraße wurden während der Ersten Republik und nach dem Zweiten Weltkrieg durch städtische Wohnhausanlagen und Genossenschaftswohnhäuser geschlossen.

Heute bildet die Thaliastraße mit ihrer noch immer überwiegend gründerzeitlichen Verbauung als Geschäftsstraße des Bezirkes ein Pendant zur Neulerchenfelder Straße, unterscheidet sich von dieser jedoch deutlich durch die Dominanz der Bekleidungsbranche.

Gebäude

Literatur

  • Felix Czeike: XVI. Ottakring. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1981 (Wiener Bezirkskulturführer, 16), S. 59 f.