Teinfaltstraße 5

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1868
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Alois Hauser
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  5.06.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
BezirkStraßeHausnummer
1Rosengasse8
1Teinfaltstraße5

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Innere Stadt7317951821
Innere Stadt6518211862
Innere Stadt6417701795
Innere Stadt7417951821
Innere Stadt6618211862
Innere Stadt6317701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Teinfaltstraße 5, identisch mit Rosengasse 8 (Konskriptionsnummer 65, 66).

Haus Nr. 65: Im Jahr 1451 befand sich hier ein Stadel. 1458 brachte ihn Jakob Starch in seinen Besitz. Starch war zur Zeit der wütenden Parteikämpfe unter Kaiser Friedrich III. Bürgermeister von Wien. Nach 1670 soll sich hier laut Schimmers Häuserchronik längere Zeit eine kaiserliche Stallung befunden haben. Kaiser Karl VI. ließ allerdings den kaiserlichen Marstall erbauen und so wurde diese hier befindliche Stallung aufgelassen und das Haus wieder an Private verkauft.

Demgegenüber erfahren wir durch das Gewährbuch aus jener Zeit, dass 1692 Kaiser Leopold I. den Stadel dem Grafen Wolfgang Andreas von Ursin-Rosenberg ins Eigentum überlässt. Ist der Stadel tatsächlich als Stallgebäude benützt worden, so kann dies nur innerhalb der Zeit zwischen 1670 und 1692 gewesen sein. Der kaiserliche Marstall wurde erst 1723 errichtet.

1788 erwarb das Haus Graf Leopold Palffy ab Erdöd.

1870 wurde unter Einbeziehung des Nachbarhauses Nr. 66 das gegenwärtige vier Stock hohe Haus mit einer Grundfläche von 381 m2 errichtet. Noch 1885 war es Eigentum der Wiener Baugesellschaft. 1935 kam es durch Kauf an die Heinrich Graf Hardeggsche Doktorenstiftung.

Haus Nr. 66: Dieses Objekt war einst den Augustinern auf der Landstraße dienstbar. Teils durch Veräußerung und Erwerb, teils durch Vererbung wanderte dieses Objekt im Laufe der Jahre durch die Hände von mehreren Besitzern. Später gilt dasselbe wie für das Objekt Nr. 65.


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 7, Wien ²1957 (Manuskript im WStLA), S. 159-161